WikiLeaks deckt Unregelmäßigkeiten bei Clinton-Stiftung auf

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Kommentar von TeeB:
Annika, was hat der Satz „Unter anderem hat er (Trump) gegen Frauen, Muslime, Migranten und Homosexuelle gehetzt.“ in einem Artikel zu Leaks gegen Frau Clinton zu suchen?

Kommentar von Annika Kremer:
Er soll Kontext bereitstellen, warum viele Menschen, die WikiLeaks durchaus positiv gegenüber stehen, die ständigen Veröffentlichungen, die nur Frau Clinton in ein negatives Licht rücken, problematisch finden.

Kommentar von Diener:
Sollte Wikileaks also mit Infos zurückhalten, die Clinton betreffen, solange es keine ‚ausgleichenden‘ Leaks, die Trump ‚in ein schlechtes Licht rücken‘, gibt?

Seltsames Verständnis der Idee, die hinter Wikileaks steht. Im letzten Absatzes des Artikels steht doch bereits eine Rechtfertigung, die wohl kaum von der Hand zu weisen ist.

Die Formulierung in dem Kommentar ist wohl entweder einfach unglücklich oder zeugt davon, dass die Autorin den Sinn dieser Veröffentlichungen nicht verstanden hat. Es macht einfach keinen Sinn, mit Leaks zurückzuhalten, weil das dann ja ‚einseitig‘ wäre. Was allerdings wirklich anzuprangern ist, ist die ständige Aufmerksamkeitshascherei seitens Wikileaks / Assange, die auf z.B. Twitter massiv betrieben wird. Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, würden all die über die letzten Wochen und Monate veröffentlichten Dokumente auf einen Schlag veröffentlicht werden, ohne, dass es diese mundgerechte Portionierung einfach macht, das Meinungsbild über Wochen zu manipulieren.
Aber naja, wenn alles mit rechten Dingen zu gehen würde, wären Leaks solcher Art erst gar nicht nötig.

Um zum Thema zurück zu kommen: Der Artikel geht mir zu wenig in die Tiefe - eine objektive Darstellung wäre wünschenswert, wenigstens aber ein Artikel, in dem von Leaks, die die eine Kandidatin betreffen, nicht direkt in die Bresche gesprungen werden muss und auf den Gegenspieler eingeschlagen wird (Böse Zungen könnten jetzt behaupten, wären es Leaks gewesen, die Trump in ein schlechteres Bild rücken, gäbe es in einem solchen Artikel keinen Hinweis auf die Missetaten Hillarys - obwohl es an diesen nun wirklich auch nicht mangelt).

Kommentar von Annika Kremer:
Nun, ob die Rechtfertigung als ausreichend angesehen wird, darf bitte jede_r Leser_in selbst entscheiden. Dafür bedarf es aber imho des genannten Kontexts. Natürlich ist niemand absolut neutral da ja, wie du ganz richtig bemerkt hast, schon durch die Entscheidung, ob und wie man bestimmte Informationen in einen Artikel einbezieht, eine Wertung vornimmt. Da bin ich auch ganz ehrlich. Jede_r hat eine Meinung und wer mich fragt, darf meine auch gerne hören. Aber ich bemühe mich nach Kräften, alle relevanten Informationen zu geben, und das ist in meinen Augen das wichtige.

Der umgekehrte Fall ist in meinen Augen nicht relevant, da er ja nicht eingetreten ist. Deswegen habe ich auch nicht weiter darüber nachgedacht, wie ich in diesem Fall einen nur hypothetisch existierenden Artikel schreiben würde. Wenn dann ist die interessante Frage eher, wie sich Julian Assange in diesem Fall verhalten würde. Würde er wirklich, wie jetzt auch, unbedingte Transparenz zitieren? Wenn ja, wäre das natürlich zu respektieren als seine moralische Grundhaltung. Oder hat er doch, was durchaus sein kann, eine persönliche Rechnung mit Hillary offen, die ihn ja in ihrer Zeit als Außenministerin ziemlich entschieden verfolgt und bedroht hat? Ist schließlich auch nur ein Mensch, und, soweit bekannt, ein ziemlich emotionaler…

Kommentar von Annika Kremer:
Es sollte natürlich heißen „da man ja […] eine Wertung vornimmt“. Sorry, das kommt vom Satz nochmal umformulieren und dabei nicht bis zum Ende aufpassen.

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Im August 2013 bekannte Assange seine Bewunderung für Ron Paul und dessen Sohn Rand von der Tea-Party-Bewegung. Beide seien die stärksten Unterstützer im Kampf gegen die Angriffe der amerikanischen Regierung auf WikiLeaks gewesen und ständen zudem in entschiedener Opposition gegen den Drohnenkrieg und die Praxis ungesetzlicher gezielter Tötungen. Andererseits soll er dem Guardian-Reporter Nick Davies, der mit ihm an der Sichtung der US-Geheimdienst-Dokumente arbeitete, gesagt haben, dass ein afghanischer ziviler Informant der westlichen koalitionären Streitkräfte den Tod verdiene und man deshalb seine Identität bei den Wikileaks-Veröffentlichungen nicht zu schützen brauche.[21][22] Mit Bezug auf die amerikanischen Wahlen erklärte er, der libertäre Flügel der Republikanischen Partei sei derzeit „die einzige Hoffnung“.[23]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange#ab_2006

Kommentar von Annika Kremer:
Dankeschön, diese Sachen hatte ich unter anderem im Hinterkopf, aber nicht die passenden Quellen dazu zur Hand. Wikipedia war meinem Gehirn wohl zu einfach…

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Alle E-Mails waren gehackt worden, und die Indizienlage weist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Täterschaft bei den russischen Geheimdiensten hin. Eine direkte Verantwortung von Russlands Präsident Wladimir Putin ist bisher nicht erwiesen, auch wenn das Weisse Haus von dessen Schuld überzeugt ist. Wie weit die russischen Verbindungen von Assange reichen, dürfte vor dem Wahltag nicht bekannt werden. Festzuhalten ist nur, dass Assange einmal eine Fernsehshow beim russischen Propagandasender RT hatte.
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/der-unheimliche-verbuendete/story/21838570
Julian ASSANGE says the next email leak will lead to the arrest of Hillary CLINTON!

Via Russia Today reporter in London:

“He will release more material in what he says will provide enogh evidence to see Hillary Clinton arrested.”</blockquote>Quelle:

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Die Gruppe "RevoluSec" war zuvor in interne Computernetzwerke der syrischen Regierung eingedrungen. ... Über zwei Millionen Mails wurden anschließend Wikileaks zugespielt und dort veröffentlicht– mit der Ausnahme einiger brisanter Nachrichten, die wohl Russland geschadet hätten. Das geht aus US-Gerichtsdokumenten hervor, die der Webseite DailyDot vorliegen.
Quelle: https://apps.derstandard.at/privacywall/2000044185611/Wikileaks-soll-fuer-Russland-belastende-E-Mails-zurueckgehalten-haben

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Die Plattform Wikileaks veröffentlichte am Montag vertrauliche E-Mails von Parteistrategen, die den Verdacht nahelegen, dass Clinton bei TV-Debatten im Vorwahlkampf vorab über anstehende Fragen informiert worden sein könnte. Nach Bekanntwerden der neuen gehackten E-Mails trennte sich der Fernsehsender CNN umgehend von der prominenten Politikanalystin Donna Brazile, die die Fragen vorab an Clintons Team weitergeleitet haben soll. ... Clintons rechtspopulistischer Gegenkandidat Donald Trump hatte im Wahlkampf immer wieder den Vorwurf erhoben, die Demokratin sei vorab über Fragen in TV-Debatten informiert worden; Belege hatte er dafür aber nicht vorgelegt. ... Die Geheimdienste vermuten, dass Russland hinter dem Hackerangriff und den Veröffentlichungen steht.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/wikileaks-enthuellt-moeglichen-clinton-skandal-in-us-wahl-2016-14506951.html

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Der Wahlkampfmanager von Donald Trump, Paul Manafort, steht in einem schwarzen Buch der prorussischen Partei des ehemaligen ukrainischen Präsidenten. Er dementiert, jemals Schwarzgeld erhalten zu haben. 15.08.2016 ... Manafort war Viktor Janukowitschs Wahlkampfberater und half mit, die Ukraine wieder stärker unter den Einfluss Moskaus zu bringen. Bis zu den Majdan-Protesten 2014 hat Manafort für Janukowitsch gearbeitet.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-trumps-berater-auf-schwarzgeld-liste-14388796.html

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Eine Hackergruppe mit Verbindungen zur russischen Regierung nutzt nach Erkenntnissen von Microsoft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows. ... Experten zufolge arbeitet Fancy Bear vor allem für den russischen Militärgeheimdienst GRU, den US-Behörden auch für Angriffe auf Computersysteme der US-Demokraten verantwortlich machen.
Quelle: https://www.welt.de/print/welt_kompakt/webwelt/article159224921/US-Behoerden-Nutzen-Hacker-Windows-Luecke.html
Ganz offiziell hat die US-Regierung vor wenigen Tagen Russland beschuldigt, in Computer von politischen Organisationen und Wahlbehörden einzudringen, um Einfluss auf die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen auszuüben. In einer gemeinsamen Erklärung des US-Heimatschutzministeriums und der obersten Geheimdienstbehörde DNI wurden allerdings keine Beweise dafür geliefert, ... Russland hat sofort alles abgestritten
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Staatliche-Hackergruppen-oder-Cyber-Soeldner-USA-und-Russland-im-Cyber-Konflikt-3351584.html
WASHINGTON—The Federal Bureau of Investigation suspects Russian intelligence agencies are behind the recent hacking of the emails of Hillary Clinton’s campaign
Quelle: https://www.wsj.com/articles/top-russian-officials-shift-away-from-denying-dnc-hack-1476295233

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Russischer Geheimdienst nutzt Wikileaks für Kampagnen ... Die Whistleblower-Organisation sei seit Jahren von Moskaus Agententruppe unterwandert, heißt es in dem Berliner Regierungsdossier. Analytiker französischer und britischer Nachrichtendienste kämen zum selben Ergebnis.
Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/merkel-vorgefuehrt-russischer-geheimdienst-nutzt-wikileaks-fuer-kampagnen_id_5977879.html

Kommentar von Vaya Con Dios:
Hmm… und lass raten, die Brutkastenlüge… die Chemiewaffen im Irak und all dies, sind auch alles Berichterstattungen von den Russen… mano man, wer sich auf von Amis bezahlte Medien-Vertreter beruft, der braucht sich echt nicht wundern das ihm scheiße als gold angedreht wird…

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WikiLeaks hat dem Nachrichtenmagazin FOCUS vorgeworfen, im Dienst des BND zu stehen. Zuvor hatte FOCUS mit Verweis „auf Geheimdienstquellen“ behauptet, WikiLeaks würde im Auftrag des Kremls handeln und die NSA-Abhöraffäre sei in Wirklichkeit "eine raffinierte Aktion" Moskaus gewesen.
Quelle (RT, ehemals "Russia Today", vom russischen Staat finanziert): https://deutsch.rt.com/international/41123-wikileaks-nachrichtenmagazin-focus-arbeitet-im/

Kommentar von Annika Kremer:
Das klingt derzeit ein bisschen wie bei Schlammschlachten in Hacker- und Aktivistenkreisen: irgendwann verdächtigt jeder jeden, für irgendeinen Geheimdienst zu arbeiten.

Was davon nun stimmt, dürfte derzeit kaum feststellbar sein.

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Eine Verbindung zu Russland:

Der Journalist und Blogger Robert Mackey kritisierte in seinem Blog in der New York Times, dass Assange sich ausgerechnet zur Zusammenarbeit mit einem regierungsnahen russischen Sender entschlossen habe. In Russland seien innerhalb der letzten 20 Jahre 52 regierungskritische Journalisten ermordet worden, unter ihnen Anna Politkowskaja.[19] Assange verteidigte seine Entscheidung mit dem Argument, die „wichtigste politische Konfrontation“ von WikiLeaks sei die „mit dem Westen“ und daher sei die Wahl auf Russia Today als Stimme Russlands gefallen.[20]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/The_World_Tomorrow

Übersicht über die Sendungen von Assange bei RT, ehemals „Russia Today":
https://assange.rt.com/

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Assange morgen exklusiv bei RT: "Clinton und der IS werden von den gleichen Leuten finanziert" ... Diese E-Mail allerdings besagt, dass es sich bei den Quellen der Finanzierung des IS vielmehr um die saudische und katarische Regierung selbst handelt. ... Unter Hillary Clinton - und Clintons E-Mails verweisen auf entsprechende Gespräche darüber - wurde für mehr als 80 Milliarden US-Dollar der größte Waffendeal, der weltweit jemals stattgefunden hat, mit Saudi-Arabien abgeschlossen.
Quelle: https://deutsch.rt.com/international/42798-assange-samstag-julian-assange-exklusiv/
Das Königreich Saudi-Arabien hat der Clinton-Foundation mehrere Millionen Dollar gespendet. Wie aus einer Aufstellung der Stiftung hervorgeht, habe es sich dabei um einen Gesamtbetrag zwischen 10 und 25 Millionen Dollar gehandelt. Die Zahlungen der Spenden sollen bis zum Jahr 2014 abgewickelt worden sein, als Hillary Clinton ihre Kandidatur zur US-Präsidentin vorbereitete, berichtet der Journalist Glenn Greenwald von The Intercept.
Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/03/clinton-stiftung-hat-millionen-von-saudi-arabien-erhalten/

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Als Brutkastenlüge wird die über längere Zeit als Tatsache verbreitete Lüge bezeichnet, dass irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990, dem Beginn des Zweiten Golfkriegs, kuwaitische Frühgeborene getötet hätten, indem sie diese aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen. ... Erst nach der US-geführten militärischen Intervention zur Befreiung Kuwaits stellte sich die Geschichte als Erfindung der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlton heraus. Diese war von der im Exil befindlichen kuwaitischen Regierung bezahlt worden, um eine Rückeroberung Kuwaits mittels Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. ... Präsident Bush erwähnte die Geschichte in wenigen Wochen mindestens zehnmal.[5] Amnesty International veröffentlichte am 19. Dezember 1990, über drei Monate nach dem Auftritt des Mädchens, einen 84-seitigen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Kuwait, der die Brutkastenlüge enthielt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge