Wer auf Pornoseiten surft, wird ausspioniert!

Wer auf Pornoseiten unterwegs ist, möchte wahrscheinlich nicht unbedingt, dass andere davon etwas mitbekommen. Was viele jedoch nicht wissen: selbst im Inkognito-Modus verfolgen Google, Facebook alles ganz genau.

Seiten wie Xhamster und Pornhub gehören zu den meistbesuchten Internetdomains in Deutschland. Mit dem Inkognito-Modus im Browser versuchen viele, ihre Identität zu verbergen. Doch dieser hat in diesem Zusammenhang gar keine schützende Wirkung. Gegen Google läuft deswegen in den USA sogar ein Verfahren, bei des es um 5 Milliarden Dollar Schadensersatz geht. Eben weil der Chrome-Browser Personen nicht unsichtbar mache. Es ist erschreckend einfach für Werbeunternehmen, die Identität der Personen und die geschauten Videos herauszufinden. So werden sie beim Besuchen von Porno-Seiten ausspioniert.

Wie Nutzende auf Porno-Seiten ausspioniert werden

Die meisten Porno- und Internetseiten können einen individuellen, digitalen Fingerabdruck der Besuchenden erstellen. Dieser Prozess heißt „Fingerprinting“ und erlaubt es Werbeunternehmen die Fingerabdrücke einer Person auf verschiedenen Seiten abzugleichen und damit Profile für zugeschnittene Werbung zu erstellen.

Mit diesen individuellen Informationen und der jedem Internet-Nutzer zugeordneten IP-Adresse ist eine sehr genaue Identifizierung möglich. Das Surfverhalten sowie die Titel der geschauten Videos können somit früher oder später öffentlich werden – und potenziell auch mit dem Namen in Verbindung gebracht werden.

Die Seiten verfolgen, welche Suchanfragen man getätigt oder welche Filme man geschaut hat. Dazu benutzen sie Tracking-Tools wie Google Analytics, aber auch die Teilen-Schaltflächen für Facebook und Twitter oder anderer Drittanbieter-Netzwerke.

Auch Hacker haben Interesse

Das Magazin „Vice“ hat den Test gemacht und die Übermittlungsdaten ausgelesen. So sendet die Porno-Seite „Xnxx“ Daten an Google, an die Oracle-Tochter und Analyse-Firma „Addthis“ sowie an ein Werbenetzwerk mit dem Namen „Pornvertising“ – selbst dann, wenn man im Privatmodus surft. So eine Veröffentlichung von Porno-Vorlieben durch Amateur-Hacker ist eine stetig wachsende Gefahr, denn die Daten verteilen sich über verschiedene Plattformen. Angreifende könnten diese verkaufen oder Nutzende damit erpressen.

Vor allem Werbetreibende profitieren von genauen Informationen über ihre Zielgruppe. Im Falle einer Veröffentlichung der Porno-Verläufe mag das für uns in Deutschland einfach nur peinlich sein, doch in einigen Ländern werden Menschen mit bestimmten sexuellen Vorlieben unterdrückt und verfolgt.

Was kann ich gegen das Tracking tun?

Ganzheitliche Anonymität ist im Internet unmöglich. Doch man kann seine Spuren so gut es geht verwischen: Etwa über VPN-Dienste wie Hidester. Bei diesem kostenlosen Dienst können Nutzer mit einer anderen IP-Adresse als ihrer eigenen durch das Netz surfen. Dafür muss man in die Suchmaske einfach den Link der Seite eingeben, die man anonym besuchen möchte. Zwar kann auch das nicht komplett vor Tracking schützen, die Erstellung eines digitalen Fußabdrucks wird aber zumindest erschwert.

Generell ist auch die Nutzung eines Anti-Tracking-Browsers wie DuckDuckGo empfehlenswert, der automatisch fast alle Tracking-Versuche unterbindet.

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Und so ein free „VPN“ wird sicher auch keine Nutzerdaten erheben. Mit Sicherheit nicht ^^

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Es stellt sich halt die Frage, was das grössere Übel hier beim Tracking darstellt?? Da Hidester angeblich eine No-Log Politik fährt, bei der Nutzung ihrer Dienste, wäre ein Tracking ohne den Dienst wohl um einiges umfangreicher!?

Da wäre ich skeptisch.

Ja das ist wahrscheinlich wahr.

Keine Überraschung!

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Ich schaue mir die saggy milk bombs nur aus Interesse an Medizin und Anatomie an. :smiley:

Hat jemand denn Erfahrung mit der DuckDuckGo-Erweiterung für Firefox?

Beim Thema bleiben, bitte :upside_down_face:

Dann bleib bitte beim Thema und beantworte mir doch netterweise meine Frage?!

DuckDuckGo hat keinen eigenen Browser im Angebot. Sorry, aber der Artikel ist an der Stelle einfach falsch.

Dazu kommt: Besser niemals kostenlose VPN-Anbieter nutzen!!! Warum? Weil dann bist Du das Produkt (weil man DEINE Daten sammelt), und eben nicht mehr der Nutzer.

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Sieht nach Blackhat SEO von Springer aus.

Richtig…aber er suchte ja nach Erfahrungen mit dem DuckDuckGo-Addon für den Firefox und diese Erweiterung gibt es ja schon lange! :wink:

Macht genau, was die Erweiterung soll (Werbe-Tracker blocken), DuckDuckGo-Suchmaschine ist ebenfalls integriert.
Man kann spezielle URLs als Ausnahme oder als Priorisierung setzen. Tracking-Listen immer up to date! Ich würde behaupten :+1:

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„Auch Tube 8 verwendet das sogenannte „Canvas Fingerprinting“. Das heißt, der Besucher wird aufgrund von Informationen aus dem Browser und dem temporären Dateien auf dem Rechner wiedererkannt . Cookies sind hier nicht notwendig. Allerdings werden die IP-Adressen der Nutzer ebenfalls für einige Zeit gespeichert. Dies kann durchaus bei der IP-Rückverfolgung eine Rolle spielen und bei Tube 8 zu einer Abmahnung führen, wenn geschützte Inhalte angesehen und unter Umständen auch heruntergeladen wurden.“ QUELLE: https://www.urheberrecht.de/tube-8/

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Naja…ich sag mal so: Wenn man bwdenkt, dass 80% plus bei tube8 sowieso schon gegen das gesetz verstossen, fällt der user-kram kaum auf!!! :wink:

Tipp:
Geh mal auf heavy-r.com da ist alles tutti! :joy: :metal:

Ja. Gibt keinen Grund die zu verwenden. Würde auf uBlock Origin oder NoScript setzen im FireFox. Die beiden Erweiterungen helfen auch gegen das heftige tracking auf Pornoseiten.

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CPS-clitorissystem1

You like Pr0n…our user-relevant tool knows all ways to pr0n in your city or on the moon for example! :metal: :+1:
:heartbeat: