TorBoox Alternativen: Quo vadis E-Book-Piracy

Artikel ansehen

Kommentar von Jürgen:
„Kleine Frage zum Schluss: Wie viel von den Einnahmen aus diesem Bereich gehen an die Autoren, Verlage, den Groß- oder Einzelhandel? Kein Cent. Das Geld bleibt bei Werbepartnern, Sharehostern und den Betreibern der Torboox Alternativen.“

So weit unten - soll das eine Scherzfrage sein?

Kommentar von mariamorena:
und ebookflood.com

Kommentar von Markus Hassold:
gibt’s da auch was legales?

Kommentar von xxx:
gähn…

Kommentar von Thomas Elbel:
Als Schriftsteller sage ich: Sie sollten sich was schämen, Herr Sobiraj.

Kommentar von Henri:
Dass Sie sich noch Journalist nennen, Herr Sobiraj, ist eine Verunglimpfung dieses Berufsstandes. Sie stehen auf einer Stufe mit Abmahnanwälten, die ein legitimes Recht ohne Augenmaß für die Betroffenen zum eigenen Vorteil ausnutzen. Sie, Herr Sobiraj, nutzen die Machenschaften skrupelloser Krimineller aus, um Leser für ihren Blog heranzuschaffen und über Werbung Geld zu verdienen. Sie geben zudem Nachhilfe im illegalen Handeln, denn nicht nur das Betreiben eines Portals wie Torboox ist illegal, sondern auch die Beschaffung von Büchern über ein solches Portal. Ihr Schlusssatz ist in diesem Kontext nichts als Spott. Einem wahren Journalisten würden das Veröffentlichen eines solchen Artikels seine Haltung und sein Berufsethos verbieten.

Kommentar von peter, paul and mary:
erstmal ein frohes neues jahr und danke für den stand der dinge.
warum gelingt es den autoren und verlagen eigentlich nicht sich mit der piratenszene zu arrangieren. ich sehe einzig eine kopf in den sand politik der einen und auf der anderen seite gesprächsbereitschaft die gefällig ignoriert wird.
es hilft doch keinem, die bestehenden tatsachen zu ignorieren. es ist so typisch deutsch und gleichzeitig so beschränkt, dass einem als user gar nichts anderes übrigbleibt als dem besten angebot zu folgen und das ist leider in keinem „legalen“ fall vorhanden.
wenn man diesem spiegelbest und seinem, doch sehr offenen blog, glauben schenken darf, müßte die tür für eine positive lösung weit offen sein.
ignoranz war schon immer ein schlechter berater, aber ist offensichtlich zu menschlich… oder einfacher: zu deutsch.
in diesem sinne: LESEN BILDET

Kommentar von peter, paul and mary:
und als leser sagt man: sie als autor MÜSSEN umdenken.

Kommentar von peter, paul and mary:
so weit unten, weil so alt.
wer nicht umdenkt bleibt offensichtlich auf der strecke.
ich denke mal, dass das die qualität steigert.
auslese ist nämlich ein natürliches prinzip.

Kommentar von Bücherwurm:
So geht es Leuten, die aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Quellen posten. Wie sicher ist man als jemand, der als Journalist aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Portalen bzw. Portalen mit fast ausschließlich „Raubkopien“ postet?

https://futurezone.at/netzpolitik/kanadier-soll-10-5-millionen-fuer-links-zu-simpsons-zahlen/43.960.194

Kommentar von Bücherwurm:
Wie sicher ist man als jemand, der als Journalist aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Portalen bzw. Portalen mit fast ausschließlich “Raubkopien” postet?

Kommentar von peter, paul and mary:
die spinnen, die amis.

Kommentar von Ulf J. Froitzheim:
„Kollege“ Sobiraj, wo finde ich denn Ihre Serviceseiten mit Tipps für Schwarzfahrer, Versicherungsbetrüger, Tachofälscher, Fahrrad- und Ladendiebe und ähnliches Gesindel? Oder ist Ihnen das zu heiß? Ich fände, das wären mal spannende Projekte für jemanden, der seine Art von „Journalismus“ gerne unter dem Gully-Deckel auslebt.

Kommentar von Prinz Bernhard:
vor einem Jahr habe ich überlegt, den Einstieg in ebook zu machen.

  • Buch in Papier 20 EUR
  • Buch als ebook 18 EUR.

Das Ebook kann ich

  • nicht verschenken
  • nicht verkaufen (als gebrauchtes e-book)
  • nicht in das Regal stellen
  • keine Rückgabe (mit Abschlag)
    d.h. der redliche Käufer wird durch DRM drangsaliert.

habe damals das Buch gekauft .

Vor einiger Zeit auf auf boox.to gestoßen, seitdem lese ich
wieder mehr Bücher und kann ein Buch auch nach 20 Seiten löschen,
wenn ich merke, gefällt mir gar nicht.

Ich bin über den Artikel dankbar, weil es

  • die Alternativen aufzeigt (leider nur im illegalen Bereich) und
  • zeigt, dass die Verlage keine Alternative für den legalen Kunden anbieten.

Apple macht Milliarden Umsätze mit legaler Musik, die man kopieren kann. Geht doch.

Und wo bleibt die Leihbücherei für ebooks,
ich würde gerne legales Geld an die Autoren zahlen.

Kommentar von Lars Sobiraj:
Bei so hochwertigen und neutralen Kommentaren wie von Herrn Froitzheim kann ich kaum widerstehen zu reagieren. Sie können derartige Tipps gerne selbst anbieten, sollten Ihnen danach sein. Tatsächlich habe ich nicht mit dieser Aufruhr gerechnet, die per Facebook, E-Mail und hier in den Kommentaren aufgekommen ist. Gerne werde ich mich in einem Folgeartikel darüber auslassen, warum das „Gesindel“ so große Chancen mit ihren illegalen Angeboten hat. Das liegt nämlich nicht nur daran, dass manche Leute alles für lau haben wollen. Vor der Überlegung gedrucktes Buch versus E-Book stand ich auch, letztlich habe ich mich auch für das gedruckte Buch entschieden.

Kommentar von Thomas Elbel:
Ich begreife nicht, wo sie bei den Piraten oder im speziellen Herrn Spiegelbest Gesprächsbereitschaft sehen. Letzterer hat kund gegeben, „die Traumwelt der Verlage abbrennen zu wollen“ (Zitat eines Tagesspiegelinterviews nach Gedächtnis). Sieht so ein Gesprächsangebot aus?
Ansonsten hat keiner der Piraten, die ich zu dem Schwarzangeboten meiner Bücher direkt angemailt habe, es je für nötig befunden darauf zu reagieren.
Mittlerweile werden auch DRM-frei, selbstpublizierte 99Cent-Bücher kaum einen Tag nach der Veröffentlichung schon bei Piratenseiten eingestellt.
Ich habe in so einem Fall in der Kommentarsektion der betreffenden Piratenseite darauf aufmerksam gemacht, dass das Buch gerade von mir aktuell verlost wird. Der Kommentar wurde kommentarlos gelöscht. Klar: schmälert ja den Traffic und damit die Werbeeinnahmen der Piraten.
Die ganze Szene ist nur auf eins aus: Geld. Völlig amoralisch.

Kommentar von Thomas Elbel:
Inwiefern? Schauen Sie sich mal meinen Kommentar auf Ihren Eintrag weiter unten an. Die Antwort würde ich gerne lesen.

Kommentar von Thomas Elbel:
Wieder so ein ahnungsloser. Amazon bietet längst eine Leihbücherei für eBooks als Bestandteil seines Primeprogramms. eBooks können noch 7 Tage nach Kauf begründungsfrei zurückgegeben werden. Großzügiger gehts ja wohl kaum noch.

Aber hier schön unterbelichtet posten.

Wie sagte oben jemand: Lesen bildet (oder doch nicht?!).

Sie wollen legales Geld an die Autoren zahlen? Dann bezahlen sie deren Bücher. Wie schon oben angemerkt gibt es mittlerweile in Deutschland eine rege Selfpublisherszene. Und was passiert mit deren Büchern? Richtig. Sie werden piratiert, genau wie die Verlagstitel. Das gilt sogar für 99Cent Titel. Die Piratenszene ist völlig außer Kontrolle geraten. Es ist wieder Zeit, dass etwas Moral einkehrt. Aber ich stimme völlig überein, dass man die nicht per Gesetz oder DRM in die Leute einprügeln kann. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen.
Über Hungerlöhne für Friseure und Hebammen mitzujammern, aber dann Autoren abzocken.
Über den Datenklau der NSA jammern, aber dann Kreative Werke saugen.

Kommentar von Stefan Herwig:
Lieder fehlen sämtliche legalen Optionen bei Lars Sobiraj’s Aritkel. So kann man natürlich gut die Verlage als ewiggestrige brandmarken.

„Und wo bleibt die Leihbücherei für ebooks,
ich würde gerne legales Geld an die Autoren zahlen.“

Gibt es schon: www.skoobe.de.

SH