Share-Online.biz: Staatsanwaltschaft will Top-Uploader verfolgen

Naja…ich sag mal so: Wenn du mit deinem Hoster wegen CP auf dem Schirm der Behörden bist, brauchst du dir keine Gedanken mehr über das bisserl Warez-Files dazwischen zu machen!! :rofl: :rofl:

Wer wäre so dumm, überhaupt seinen eigenen hoster mit cp vollballern zu lassen, pedos? Ein wenig sehr gefährlich, egal wo man sitzt… denke eher dass es für hoster schwer ist, cp zu finden/ zu löschen, wenn die mit winrar und dickem pw verpackt wurde, aber naja, spätestens wenn die cops nach den loggs fragen wirds interessant…bei cp arbeiten die behörden ja weltweit miteinander…

Natürlich die Pedos !! Davon gibts im dunklen Netz bestimmt zwei große Foren und einige kleinere Boards…
Die funktionieren genauso, wie ein Warez-Board, nur halt mit speziellem Inhalt ! Und auch die, haben ihre diversen Stamm-Hoster im Programm!! Komprimierung und Passwort sind dort auch Pflicht…:wink:

Hab noch rumeditiert, häng hier am tablet :wink: an dem letzten großen fall in Deutschland hat man ja gesehen, wieviele pedos es drauf ankommen lassen… whatsapp gruppen wo man sich ggs bilder schickt… Anleitungen gibt usw…

https://www.focus.de/politik/deutschland/kinderporno-ring-ausgehoben-sogar-die-eigenen-kinder-52-jungen-und-maedchen-vor-kinderschaendern-gerettet_id_12919723.html

Hier ganz aktuell. Skype…

Könnten wir dann bitte zurück zum eigentlichen Thema kommen? Danköö!

Die Frage ist, was ist unter „Top Uploader“ zu verstehen?
Geht es nach der Anzahl der Files im Account?
Geht es um den Verdienst?
Ab wann ist man ein „Top Uploader“
100 Euro im Monat? Oder gar 1.000 Euro im Monat?

Kann es mir nicht vorstellen, dass die bei der Daten MASSE (Mehrere Petabyte) alles auseinanderpflücken. Denke die Arbeit steht in keinem Verhältnis.

Die Downloader sind sowieso ausm Schneider.

Ich denke, es geht in erster Linie um die Menge der Urheberrechtsverstöße pro Account! Diese Anzahl muß ja nicht zwingend mit der Anzahl der Files oder einer Summe X übereinstimmen! Theoretisch könnte der Uploader ja auch 5000 Urlaubsvideos dort hochgeladen haben…what ever!! :wink:

Genau!! Und da ist der Punkt. Es ist quasi unmöglich Petabyte an Dateien zu analysieren und auseinanderzupflücken. Wer soll diese Arbeit übernehmen? UND die müssen auch noch zu jedem Upload den passenden Link zum Angebot finden, denn du kannst diese Dateien ja auch für dich persönlich/privat halten, die müssen also die Verbreitung nachweisen. Zudem kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, dass sie diese große Datenmengen noch haben, weil das würde EXTREM viel Geld kosten.

Klar, Webserver haben die sicherlich gesichert, aber ALLE Files … hmm weiß nicht so recht

Es bleibt auf jeden Fall spannend

Man braucht ja nur die Auszahlungen an die Uploader auszuwerten. So aufwändig ist das Ganze doch gar nicht. Und wie hoch war denn der Anteil an oftmals heruntergeladenen Urlaubsvideos? Eine Promille? Wenn denn überhaupt?

Das sie jeden Downloader hochnehmen können, glaube ich nicht. Wie wollen die heute noch an die IPs kommen. Mich als Uploader interessiert das schon wesentlich mehr. Hatte das immer mit einem Kollegen aus Köln geteilt. Sollten die Zahlungsströme nachvollziehbar sein, wird ein Schuh daraus. Hier geht es doch nur darum, Opferlämmer zu finden und Geld für die Staatskasse zu machen. Schlimm.

:rofl: ernsthaft jetzt?? jahrelang abkassiert, sich über die p2p-szene dabei lustig gemacht. immer nur dort uppen, wo der rubel rollt - aber sich jetzt als opfer darstellen, weil der staat die schuldigen sucht! was soll der staat denn sonst suchen? die wirklich unschuldigen vielleicht?
aber dieses statement passt auch zum rest des postings, denn wieso kann da wohl ein schuh draus werden, wenn man die zahlungen zurückverfolgt?
rüschtüsch…frei nach forrest g.

Da ist mit gemeinschaftlich begangenen Urheberrechtsverletzungen richtig viel Geld verdient worden. Das sind keine armen Opfer. Die Uploader wussten ganz genau, dass sie nicht legal gehandelt haben. Wenn es knallen sollte, ist das kein Wunder und sie sind auch keine armen Opfer, sorry.

Szene war für mich immer frei von Geld, deswegen bin ich ja dann 1993 auch von dort weg. Alle denken nur an sich und ihren Vorteil. So ist es bis heute, nur ist es noch schlimmer geworden.

Du verstehst es nicht Lars!
Jaa, man kann die Geldströme verfolgen, ABER es muss nachgewiesen werden, dass die Links auch in der Öffentlichkeit geteilt wurden. Heißt zu jedem Upload MUSS bewiesen werden, dass der auch öffentlich geteilt wurde.

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Und wo ist das Problem? Der Behörde liegen doch alle Daten vor. Die meisten Foren und Portale zum Tatzeitpunkt sind auch noch online. Aufgrund der Masse an Daten wird es lange dauern, aber die Staatsanwaltschaft kann die Verjährung hinauszögern, wäre nicht das erste Mal, dass das passiert wäre.

Der Nachweis ist erbracht ohne etwas nachzuweisen. Erklär mal einen Staatsanwaltschaft oder Richter wie man mehrere 10.000-100.000€ auf den Account angesammelt hat seid 2009 oder wielange es den Hoster gab. Kenne Uploader aus Zeiten wo es noch richtig gut lief und teilweise 1000-2000€ pro Woche dort rausgertragen wurden, insbesondere zu iload oder 3dl Zeiten. Und es gibt tatsächlich Uploader die haben auch 8-10 Jahre durchgezogen mit 1 und denselben Account bei SO, egal ob eine Seite down ging oder nicht. Und damals gab es nur Bankauszahlungen oder Paypal, nix nada Bitcoin oder Gutscheine die erst ab 2016 wirklich Standard wurden. Die alten Topuploader sollten jetzt schon ein bisschen zittern.

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Falls die Links für die Beweisbarkeit massgebend sind bzw. ein fundamentaler Bestandteil der laufenden Ermittlungen sind und die Staatsanwaltschaft jetzt erst nach möglichen verbliebenden Links sucht.
Dann hat die Staatsanwaltschaft ihren Job nicht gemacht.

Die GVU hat 2017 Strafanzeige gestellt, von da an bis zum eigentlichen BUST wird die GVU sowie auch die Staatsanwaltschaft die Links von den illegal veröffentlichen digitalen Medien gesammelt haben, um später den jeweiligen Account von Forum zu Forum und mit dem damaligen stillgelegten OCH verknüpfen zu können.

Und dann wurde noch erwähnt, das man Daten im dreistelligen Terabyte-Bereich sichergestellt hat. Bleibt die Frage nur Was. Moderator VIP vermutet, das der Datenverkehr mitgeschnitten wurde, da auch ausländische Behörden mit involviert waren, wäre es denkbar, das der OCH als Honeyspot seine letzten Tage fristete.
Möglich wäre auch, das die IP-Adressen über den Zeitraum von gut zwei Jahren von den Providern vorgehalten wurden.
Was auch infrage kommt, wäre, das die drei Betreiber bzw. die Führungsebene selbst als Uploader tätig waren und mehrere Terabyte an Daten zu Hause rumlagen.
Vielleicht hat man das alles so gehandhabt wie bei Cyberbunker, das alles nicht nur frei rumliegt sondern im schlimmsten Szenario alles offen zugänglich für jedermann ist.

Nochmal zum Thema Downloader. Fakt ist, irgendwann wird auch der erste Downloader bluten müssen. Der SO-Fall eignet sich in dieser Hinsicht prima, um ein Exempel zu statuieren. Einen so großen Warez-Hoster mit Sitz in Deutschland wird man so schnell nicht mehr hochnehmen (wenn überhaupt).

Wenn die Staatsanwaltschaft aber jetzt schon ankündigt „nur“ die Top-Uploader verfolgen zu wollen, dann signalisieren sie damit doch schon, dass man weder die Kapazitäten hat, alle Uploader, Power-Leecher, geschweige denn die ganzen kleinen Downloader zu verfolgen. Wer sich da alle Jubeljahre mal einen Account gekauft hat, hat aus meiner Sicht gar nichts zu befürchten.

Auf der Kippe stehen aus meiner Sicht nur Uploader und absolute Top-Leecher. Leute, die Monat für Monat Terabytes an Warez saugen, fast wie eine Sucht. Ich kenne so Leute und finde das fast schon krankhaft! Ich hätte gar nicht den Speicherplatz… Aber gibt ja heute Clouds, wo man für paar Euros im Monat zweistellige Terabytemengen lagern kann.

Naja - ich wünsche es keinem. Schon gar nicht irgendwelchen ärmeren Leuten, die schlicht kein Geld haben, die teils absurden Preise der Film-, Musik- und Spieleindustrie zu zahlen.

Würde mir als Downloader deshalb keinen Kopf machen, außer mein Traffic weicht unverhältnismäßig noch oben ab, dann KÖNNTE die Gefahr bestehen, dass man ins Visier der Ermittlungen gerät. Die Content-Mafia hätte sicher großes Interesse an einem Präzedenzfall!

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Zum Thema Geld und Sicherheit bei Share-Online möchte ich nochmal an den Fall von 2016 erinnern! Zu dem Zeitpunkt bzw. davor hat SO sogar die Einzahlungen über die Firma miniPAY GmbH aus Aachen über die Firmenkonten bei der Sparkasse Aachen abgewickelt !!
Ich setze damit also keine große Verantwortung oder Sicherheitsempfinden der SO-Betreiber voraus, auch nicht nach 2016 ! Da wurde zwar diese Bank in Lettland genutzt, ich halte diesen Fehler mit Aachen aber für sehr wichtig - ob man sich als Anbieter danach weiterentwickelt hat, kann ich nicht sagen! Aber das eine gewisse Unkenntnis in der Finanzwelt bestand, sollte wohl klar sein! :wink:

können die cops nicht nachvollziehen, wie oft etwas heruntergeladen wurde?Ich weiß ja nicht, was Share Biz so alles gespeichert hat. Anhand der Auszahlungen und der Vergütung können sie doch auch durch Indizien Beweisen, dass es sich sicher nicht um Urlaubsvideos gehandelt haben kann.

wenn du die flower project/ sdx/3dl/iload scene von damals kennst, kennste vllt auch noch jonesman? glaub der hatte noch ne zahlenfolge am ende seines names, war nen cooler typ, erfüllte mir immer user wünsche, erzählte mir einiges, der hat aufjedenfall damals NUR mit dem Avatar rls 400 euro am Wochende gemacht,glaube am meisten durch iload.to dass war ja die hochzeit der ochs und leecher. Deswegen unterschreibe ich das sofort, was du an Vergütung genannt hast. Wobei natürlich sowas längst verjährt ist, oder nicht? Da muss es doch Grenzen geben, wie lange Taten her sind?

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