Privatsender fordern Anteil an Rundfunkgebühren

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Kommentar von Kunstsoldat:
Dann müssen aber, wie bei den ÖR auch, die Werbeunterbrechungen innerhalb von Sendungen bzw. Filmen entfallen!

Kommentar von Michael:
Prinzipiell ist die Forderung gerechtfertigt, denn die Rundfunkgebühr ist eine ganz üble Marktverzerrung. Als Anbieter von privaten Kanälen wäre ich auch angepisst. Aber dennoch: Ich hoffe die kommen damit nicht durch, denn das Angebot der ÖR ist schon zu 90% unterirdisch schlecht.

Kommentar von Ichbins:
Es heißt PRIVAT, weil es eben PRIVAT ist und nicht staatlich.

Wenn die Geld wollen, müssen die natürlich erst einmal beweisen, dass sie einen guten Willen haben - sprich KEINERLEI Werbung mehr in laufenden Sendungen.

Kommentar von ursuladieschoene:
Gier, Gier, Gier und nochmals Gier…Gier hier, Gier da. Giiier giier wieder Giiiiier, dieser Albert Kl*ppi hat wohl den **** offen. RTL, ProSieben & Co. sind Sender für Abschaum, geistig Behinderte und Bückstücke. Punkt.

Es ist und bleibt eine Marktverzerrung, das stimmt. Und es wurde von den Landtagen im Eiltempo durchgewunken. Ob das Angebot irgendwie auch nur ansatzweise den Bedürfnissen der Zuschauer gerecht wird, spielt dabei keine Rolle. Mal von den ganzen Tochterfirmen abgesehen, die sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die Privatsender unterhalten. Da gibt es eine regelrechte Medienindustrie, die teilweise von Steuergeldern aufgebaut wurde und die für die Chefetagen perfekt funktioniert.

Ich schaue mir selbst gerne die Nachrichten an, bei denen bei den Privaten wird mir echt schlecht. Ich will nicht wissen, ob die Katze eines Promis gestorben oder ein Sternchen fremdgegangen ist. Aber ist deswegen die Haushaltspauschale als Zwangsabgabe gerechtfertigt? Nein, das auf keinen Fall. Aber wer will schon etwas dagegen machen. Alle bisherigen Versuche, sich juristisch dagegen zu wehren, sind AFAIK gescheitert.

Kommentar von Michael:
Ich will denen ja auch kein Geld geben :wink: Viel lieber wäre mir, wenn jetzt gerichtlich erkannt wird, dass die privaten Sender durch die Zwangsabgabe benachteiligt werden und sie daher in dieser Form ungültig ist.

Kommentar von slim.tim:
Wenn Pro7 einen relevanten gesellschaftlichen Beitrag darstellt, fange ich an, an die NWO-Verschwörung zu glauben. Volksverdummung im Staatsauftrag, das können sich doch nur Die-Da-Oben ausgedacht haben, damit sie uns besser kontrollieren können. Aluhüte auf!

Kommentar von slim.tim:
Es gibt keinen Wettbewerb zwischen den Privaten und den ÖR. Die Bereiche, mit denen sich kein Geld verdienen lässt, interessieren die Privaten nicht.
Oder gibt es bspw. einen Privat-Sender, der wichtige Bundestagsdebatten live überträgt?
Oder private Bildungssender, die abseits von „UFO - Sie sind unter uns“ und „Die tollsten Waffen der USA-Army“ wirklich versuchen Wissen zu vermitteln?
Sicher finden viele solche Sendungen stinklangweilig, aber sie sind essentliell für die Rolle der Sender als Teil der 4. Gewalt.
Sich nur die seichte Unterhaltung rauszupicken, mit der sich Kohle machen lässt, und dann dafür noch Staatsförderung kassieren wollen, geht nicht.

Debatten des Bundestages: Kann man sich zb. auf N24 anschauen, der ist nicht öffentlich-rechtlich. https://de.wikipedia.org/wiki/N24

Kommentar von Lingen:
Ich habe einen Youtubekanal. Damit leiste ich einen wertvollen Beitrag zur Informationsgrundversorgung und verlange eine jährliche Förderung von 500 Millionen € jährlich zu zahlen aus den Rundfunkgebühren.

Probiere einfach mal Dein Glück, ich sehe aber keine Chance! 500 Mio ist eh viel zu wenig… :wink:

Kommentar von Tatiana:
Kann es nicht auch einfach sein, dass grad die grossen Privaten mit der kostenpflichtigen DVB-T2-Umstellung reichlich auf die Nase geflogen sind und sich nun nur anderweitig ein Stück vom Geldkuchen sichern wollen?
Ich lebe nun zwar nicht in Deutschland, habe aber von für mich erstaunlich vielen Deutschen gehört, dass sie dabei einfach gar nicht mitziehen würden (69 Ocken pro Jahr und pro Gerät ergeben letztlich ja auch eine ziemliche Stange Geld, vor Allem, wenn die Kinder in ihren Zimmern dann auch alle noch einen eigenen Fernseher stehen haben) und künftig nur noch die ÖR nutzen wollen oder mitunter sogar die Umstellung als Anlass genommen haben, das eigene TV-Konsumverhalten zu überdenken, und daraufhin den Fernseher kurzerhand komplett abgeschafft zu haben.