Privacy Shield vom EuGH gekippt: kein Abfluss der Daten gen USA

Artikel ansehen

„Zero-Knowledge“-Verschlüsselung und von jedem User wieder´n Euro pro Jahr, ABER mit gezielt personalisierter Werbung verdient man wohl weit mehr Geld und zeigt den Usern teilweise Angebotene Ware, die sie sich schlimmstenfalls nicht wirklich leisten können.

Dann würde es kein Interessen-Tagging für Webe-Schaltungen bzw. Mails geben, aber die bösen Buben hätten dann wohl auch mehr davon und die staatlichen Nachrichtendienste wohl das Nachsehen.

Was das mit Menschen machen kann, außer sich zu verschulden, dass könnte wohl besser ein Psychologe erklären.

Die einzigen, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten daran halten, dass EU-Daten nur innerhalb der EU gespeichert werden, ist wohl Microsoft mit seinen Office 365 und Azure-Cloud Produkten!
Speziell in Deutschland wurde ja der Start der neuen O365-Plattform u.a. vom BSI geblockt, bis in DE dafĂĽr eigene RZs geschaffen wurden und die Daten nicht mehr in Richtung USA abgeflossen sind!
Man sieht also, dass es auch anders gehen kann, als wie bei Gesichtsbuch und Konsorten!! :wink:

1 Like

„kein Abfluss der Daten gen USA“

Wie kann man das nur so schreiben??
Kein einziges Byte weniger wird nun ĂĽbertragen!

https://www.anti-spiegel.ru/2020/warum-das-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-gegen-den-pivacy-shield-keinerlei-auswirkungen-hat/

https://deutsch.rt.com/international/104572-eugh-kippt-privacy-shield/

"Kommissionsvizepräsidentin Věra Jourová betonte jedoch, die EU könne die
Massenüberwachung durch die USA nicht stoppen. „Wir können
amerikanische Gesetze nicht von Europa aus ändern, das müssen die
Amerikaner machen.“

Die sagen sogar selbst noch das es nichts ändert, sogar das sie gar nicht erst versuchen werden die eigenen Gesetze gegenüber den USA durchzustzen.
Das ist im Grund eine Bankrotterklärung der Regierung, welche ihre Legitimation krass in Frage stellt!

Wie kommst du auf das schmale Brett? Wenn ich deine Quellen mir anschaue, kann ich auch nur mit dem Kopf schĂĽtteln!
Berlins Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk sagte heute: Der EuGH habe „in erfreulicher Deutlichkeit ausgeführt, dass es bei Datenexporten nicht nur um die Wirtschaft gehen kann, sondern die Grundrechte der Menschen im Vordergrund stehen müssen“.
Die Luxemburger Richter betonten ausdrücklich, dass die Aufsichtsbehörden verpflichtet seien, nach den neu aufgestellten Maßstäben „unzulässige Datenexporte zu verbieten“!

„Das Urteil schafft für die betroffenen Unternehmen große Rechtsunsicherheit“, erklärte der Bundesverband IT-Sicherheit (TeleTrusT) am Montag. „Eine langfristige und verlässliche Absicherung des Datentransfers in die USA fehlt.“ In dieser Lage sei zu erwarten, dass sich die Aufsichtsbehörden auf nationaler und europäischer Ebene zeitnah äußern und eigene Hinweise und Handlungsempfehlungen veröffentlichten.

Der Richterspruch entfalte „unmittelbar Gültigkeit“, warnt der Verband. „Damit sind die betroffenen Datenübermittlungen ab sofort rechtswidrig.“ Entsprechend sollten die über 5000 Firmen, die bisher unter den vermeintlichen Schirm des Privacy Shields geschlüpft sind, die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich ergreifen.

Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink mahnt dagegen – wie seine Kollegin aus Berlin – zum raschen Handeln: „Der EuGH meint es ernst – inklusive aller Konsequenzen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Richter nähmen keine Rücksicht auf Kollateralschäden.