Polizei überwachte Server der Phisher für sechs Monate

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Laut einem Beschluss vom Amtsgericht Leipzig hat die Polizei Webserver von drei Verdächtigen für mindestens ein halbes Jahr überwacht. Die Beamten wollten das Treiben der Phisher aufdecken. In der ersten Jahreshälfte 2017 betrieben sie über 20 Domains, um den Login bei PayPal, Banken und Kreditkartenanbietern nachzuahmen. Zudem wurden aus dem Raum Leipzig und Göttingen etliche…

Das die Seiten täuschend „echt“ aussehen, sieht man schon seit Jahren.
Zu Anfangs als solche Seiten „geclont“ wurden, sah man oft Rechtschreibfehler
oder Auffälligkeiten die einem „stutzig“ machten.

Das kam daher, das die Seiten oft von „ausländischen“ Seiten/Programmierer
geschrieben wurden.

Leider sind viele „User“ unbedarft und ahnungslos, manche auch nur fahrlässig,
die „klicken“ alles an, was so aussieht wie Paypal, Zalando etc.
Dabei geht es den Tätern nur um das Login sprich Benutzername samt Passwort!
Der Rest erübrigt sich bzw. es erfolgt eine Weiterleitung zur realen Seite.

Das war ja schon ziemlich „organisiert“ wenn man 24 Domains für solche Aktionen
einplant!!!

ABER letztendlich überführt die „Spur“ des Geldes oftmals jene Täter…, in diesem
Fall die „Domain-Begleichung“ mit Real Namen.

PS. „Schöne digitale Welt“
ABER wenn man von sowas „betroffen“ ist, hat man wahrscheinlich mächtig
„Lauferei“ um das richtig zu stellen… / Ey mann mein Paypal wurde leer geräumt,
ich wars nicht gewesen… :crazy_face:

Wie kann man als Phisher so dämlich sein und bucht beim gleichen Webhoster, wo man mit seinen Realdaten bzw. dem eigenen Girokonto anfangs gezahlt hat? Das geht auf keine Kuhhaut mehr. Aber gut, mehr als 20 eigene Domains für solche Zwecke gemietet, das ist schon Phishing im größeren Stil.