Paul McCartney: Streaming-Anbieter müssen Künstler besser bezahlen!

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Der Paul McCartney hat doch zusammen mit John Lennon das Lady Madonna 1968 geschrieben, da war doch so ein einzelner Klick drin soweit ich mich erinnere. Und dann 1969 hat er Goodbye für Mary Hopkin geschrieben, das war voll von Dutzenden von Klicks. Und die anderen Clowns müssen das natürlich wieder nachmachen und ebenfalls ein paar Klicks in ihre Lieder einbauen. Von wegen Küssen und so unter Künstlern. Und wer darf den ganzen Mist dann wieder mit dem Soundeditor rausmachen? Grrr! Auf der Beatles One ist Lady Madonna ohne Klicken, aber das ist anders gemastert, so dass man das nicht so einfach in das Hey Jude Album reinkopieren kann. Also auf den Paul McCartney bin ich nicht besonders gut zu sprechen.

Eine Übersicht über die Ausschüttungen der einzelnen Streamingdienste von 2018 gibt es übrigens bei https://www.statista.com/chart/13407/music-streaming_-who-pays-best/

Die Musikbranche war schon immer total verkommen.

Die Modelle, Künstler, Produzenten und alle anderen Schaffenden abzuzocken, haben sich lediglich der Zeit angepasst.
Im Verhältnis zum jeweiligen Zeitwert eines Stücks spiegelt sich in jeder Zeit wieder, was Musik „wert“ ist.
Wollte man früher beschixxen werden - in der Musikindustrie war das immer garantiert lol.

Heutzutage ist Musik nun leider wieder die brotlose Kunst, die sie eigentlich immer schon war.
Nur Booms und das Popstar-Phänomen haben dafür gesorgt, daß mit Platten und CDs Milliarden verdient werden konnten.

Früher hat ein Künster ohne Autorenrechte wenigstens noch im Durchschnitt eine Mark am verkauften Tronträger verdient.
Heute sind es für 20.000 mal gestreamt vielleicht 100 Euro. Kein Wunder also, wohin es da mit der Kunst geht und woran sich jemand orientiert, wenn er irgendwie davon leben will.
Künstler, die abseits des Mainstreams unterwegs sind, gelten allgemein nur noch als verrückt, sich sowas tatsächlich anzutun.

Das zieht sich durch jeden Bereich und was dabei rauskommt, ist die ganze MickeyMouse-Scheiße, die man hauptsächlich noch zu hören bekommt.

Früher haben z.B. DJs noch aufgelegt und von dem großen Hit geträumt. Heute produzieren sie Musik am Fließband, um überhaupt irgendwo gebucht zu werden.

Wer - wie viele damals in den Anfangszeiten - noch gut davon leben möchte, sollte sich klarmachen, daß er Musiker, Rechteinhaber, Studiotechniker, Produzent, Vertriebler und Marketingkünstler in einer Person
sein sollte, damit er so bei den Einnahmen mit niemandem mehr teilen und höchstens noch Steuern abführen muss.

Hat Mr. Mc Cartney recht?

Natürlich!!! :sunglasses:

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