Mozilla und Google entfernen schädliches Add-On Web of Trust

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Kommentar von Alicija am 05.11.2016 04:23:
Zuerst wird abkassiert … merkt ja eh’ niemand und wenn es dann doch bemerkt wird mit fadenscheinigsten Kommentaren darauf reagiert.
Es ist, gelinde gesagt, eine
Schweinerei wie diese IT-Fuzzis mit den Daten gutgläubiger Nutzer umgehen um sich ihre Taschen zu füllen.
Diese Werbung der man inzwischen überhaupt nicht mehr entkommen kann,
MUSS endlich ein Riegel vorgeschoben werden, ähnlich der Fotos auf Zig.packungen, dort macht das Foto in erster Linie krank, denn: steter Tropen höhlt den Sein,
aber wenn man mit seinem fetten Hintern jahrelang auf seinem Bürosessel klebt,
fallen einem ja nur solche Dinge ein (nebenbei bemerkt).
Es wird Zeit dass endlich strafrechtlich gegen solche Leute vorgegangen wird und zwar mit äußerst empfindlichen Strafen, dass Buchprüfungen erfolgen und diese Sachen endlich nicht mehr als ‚Kavaliersdelikt‘ abgetan werden können „weil es ja sowieso jedeR so macht“.

Kommentar von Ewald am 05.11.2016 10:48:
Nein, keine Schweinerei. Das ist ganz normales Geschäft.
Stand doch alles in den AGBs, warum gibt es jetzt so einen Aufschrei, nur weil es so bequem ist, die mal eben wegzuklicken bei der Instalation?
Wenn etwas kostenlos ist, dann ist der Benutzer das Produkt.
Es gibt kein Altruismus im Netz.
Seiten wie change.org sammeln genauso Profile und verhökern die.
Alsom ruhig bleiben und nur den Kopf benutzen.

Kommentar von Marcel am 05.11.2016 14:33:
Umso peinlicher, dass offensichtlich der Bundestag zum Opfer wurde…

Kommentar von EiTeeXperte am 05.11.2016 15:37:
Ein klares Jain :-).
Es ist ein Unding das solche Geschäftsmodelle zulässig sind.
Wobei bei einer nicht ausreichenden Anonymisierung eindeutig gesetzliche Verstöße vorliegen die man nicht mit Verweis auf die AGBs weglächeln kann.
Es ist aber ein sehr schönes Beispiel für Datenreichtum und das mit dem jeder in die Bredoullie kommen kann.
Sehr schön finde ich das es eben auch Politiker erwischt hat, die der Meinung sind das Datenschutz in erster Linie ein Hemmnis für die Wirtschaft darstellt.

Du hast aber eben auch recht, das es durchaus Sinn macht hin und wieder AGBs, Beipackzettel und Gebrauchsanweisungen zu lesen.
Die Beispiele die im Zusammenhang mit der Berichterstattung genannt wurden lassen aber vermuten, das selbst einfachste Sachverhalte im Zusammenhang mit IT-Sicherheit von den Betroffenen nicht oder nicht ausreichend verstanden wurden. Vermutlich wurde drüber gar nicht nachgedacht.