Marco Verch: kostenlos bleibt kostenlos

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Kommentar von Stimmt das so? am 09.04.2018 22:29:
„Wer aber seine Fotos per CC-Lizenz verschenkt, dem entsteht folglich kein Lizenzschaden.“

Mit solchen Aussagen solltet ihr vorsichtig sein.

Ein Fotograf kann das selbe Bild unter mehreren Lizenzen vertreiben. Z.B. eine Werbeagentur will dieses Bild benutzen, aber die Urheberangaben nicht auf den Werbeflyer drucken.

Hätte Herr Verch einige der CC2 Fotos mit anderer Lizenz an Werbeagenturen verkauft, könnte er vor Gericht behaupten, ihm sei ein Schaden entstanden.

Kommentar von Pudelmütze am 09.04.2018 23:37:
Man fragt sich, was Google wohl davon hält, das er mit deren Diensten Geld verdienen will?! Der Knabe ist auf ganzer Linie zum Scheitern verurteilt und das dokumentiert er noch schön. XD

Kommentar von Lars „Ghandy“ Sobiraj am 10.04.2018 06:21:
Ich kann doch ein und dasselbe Werk nicht gleichzeitig unter verschiedenen Lizenzen verbreiten, das geht IMHO gar nicht.

Was bei den Lizenzen fehlt, sind solche, die kostenpflichtig sind. Also wo ich als Autor nicht automatisch die meisten Rechte abtrete. So etwas wie: CC U1 = pro Werk 1 US-Dollar etc. pp.

Kommentar von Lars „Ghandy“ Sobiraj am 10.04.2018 06:24:
Ich wurde per E-Mail zurecht darauf hingewiesen, dass auch die Nutzung von Pexels, Pixabay, Maxpixel, Unsplash & den anderen CC0-Portalen keine Garantie dafür ist, KEINE Abmahnung zu kriegen. Die prüfen nämlich nicht immer sonderlich ausführlich um es mal nett auszudrücken, ob ich als Fotograf wirklich die Rechte besitze oder es sich um ein kommerzielles Bild handelt. Tja und dann? Soll ich versuchen im Fall einer Abmahnung eine US-amerikanische Gesellschaft zu verklagen? Der Nutzen rechtfertigt den Aufwand nicht und das wissen leider auch die „Fotografen“.

Kommentar von Roland am 10.04.2018 07:37:
Das ist die Frage, und wenn ich mich richtig Erinnere gib es durchaus 2 Lizenztypen gleichzeitig.

  1. Die Private Nutzung (>nicht< Kommerzielle Nutzung)
  2. Die Gewerbliche Nutzung (Kommerzielle Nutzung)

Das war ja auch das Handikap, das Private Seiten abgemahnt wurden, die zwar nicht Kommerziell gedacht waren, aber durch eingebettete Werbung Kommerziell wurden bzw. wo es dann unterstellt wurde

Kommentar von am 10.04.2018 08:35:
„Wer aber seine Fotos per CC-Lizenz verschenkt, dem entsteht folglich kein Lizenzschaden.“

Ist wie im Artikel steht genau so schon mal entschieden worden.

https://kanzleikompa.de/2018/02/06/creative-commons-abzocke-ist-wohl-bald-geschichte-schlechte-nachrichten-fuer-tw-photomedia-dirk-vorderstrasse-dennis-skley-und-christoph-scholz/

Kommentar von H.H. am 10.04.2018 11:08:
Creative Commons Abzocke ist in dem Zusammenhang ein Begriff der auftaucht. Hashtag wäre dann #CreativeCommonsAbzocke , #CCAbzocke oder #ccripoff

Kommentar von Andreas Wenske am 10.04.2018 19:32:
Heute bekam ich Post von Herrn Marco Verch und er will doch sage und schreibe 318 Euro für die Nutzung eines Bildes von mir haben. Da ich mit Gewissheit sagen kann, dass ich bis jetzt noch keine kostenpflichtige Bilder heruntergeladen habe, war ich sehr erstaunt. Gut das ich über das Internet nach längerem suchen diese Seite gefunden habe.

Diese Seite hier gab mir Recht, dass ich das Schreiben von Herrn Verch etwas merkwürdig fand. Wenn ich dann schon die Kundennummer 261235 habe, muss er ja oft dieses Spiel ausgetragen haben. Ich kann dazu nur sagen, wenn ich nochmal ein Schreiben des besagten Herrn erhalte werde ich Gegenmaßnahmen einleiten die dann nicht so günstig sind.
Danke, dass es diese Seite gibt.

Kommentar von Lars „Ghandy“ Sobiraj am 10.04.2018 21:53:
Bitte mal prüfen, ob irgendwo auf einer Ihrer Webseiten ein Foto von ihm eingebunden wurde. Wahrscheinlich kam es ursprünglich von der Wikipedia. Bei den deutschen WikiFanten ist Verch nämlich noch nicht gesperrt. Die diskutieren sich noch zu Tode zu dem Thema…

Kommentar von Andreas Wenske am 12.04.2018 13:42:
Ja ich hatte das Foto auf meinen Blog in einen Beitrag
eingefügt. Habe ich gestern entfernt und werde dem Herrn heute eine Mail schreiben.

Ich bin mir sicher das ich dies Foto als Kostenlos runtergeladen hatte.

Kommentar von Andreas F. Borchert am 17.04.2018 16:21:
Das Konto ist in der deutschsprachigen Wikipedia bereits seit dem 30. Januar 2018 gesperrt: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2018/01/30#Benutzer:Wuestenigel_(erl.)

Kommentar von Andreas F. Borchert am 17.04.2018 16:23:
Natürlich kann ein Werk unter beliebig vielen Lizenzen gleichzeitig verbreitet werden.

Kommentar von Sven S. am 02.05.2018 10:19:
Hallo Herr Wenske,
ich/wir haben leider auch eine Rechnung von Hr. Verch erhalten. Wir wurden zur Zahlung innerhalb 14 Tage aufgerufen und ansonsten droht er mit Rechtsanwalt. Wie haben Sie sich hier verhalten?

Kommentar von Olaf Däter am 08.05.2018 20:16:
Herr Marc0 V*rch,
zieht hier im silberner Rüstung eine ganz Neue Betrugsstrategie über das Internet. Lockt über Suchmaschinen mit seinen kostenlosen Bildern. Hat dann extra ein Programm entwickelt diese Bilder zu finden. Gefunden setzt er sich natürlich nicht sofort mit den Betreibern in Verbindung sondern wartet noch 3-5 Monate um dann eine horrende Summe ein zu fordern. Hier ist es Ihm egal, ob von Hilfsorganisationen, Ehrenamtliche Websites oder gemeinnützige Vereine abzockt, die eigl. jeden Cent umdrehen müssen . Für Ihn ist nur eins wichtig, sein Profit verpackt in eine ganz neue Kunstform, für die man gerne 32 Silberlinge ausgibt. Wie sich solche Typen überhaupt im Spiegel an schauen können ist mir unverständlich! Hoffe das sich um diesen Kerl mal die Berufsverbände kümmern, bevor es andere tun!

„Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.
Und da steht weiter ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.“

Kommentar von Sabine Gent am 09.05.2018 01:18:
Schad, das ich diese Seite erst heut entdecke. Wir haben für ein Kinderhospiz 450€ gesammelt und leider den Fehler begangen und uns auf unserer Homepage dafür bedankt. Mit einem angeblich kostenlosen Bild von Herrn Verch. 3 Monate später hat sich Herr Marco Verch dann bei uns bedankt, mit einer Schadensersatzforderung von 373€ . Haben versucht ihn zu kontaktieren, ihm geschrieben den Fall geschildert . Keine Reaktion! Einen Anwalt konnten wir uns nicht leisten. Besteht die Möglichkeit das Geld zurück zu fordern?

Kommentar von Mauzi am 09.05.2018 09:46:
Warst du schon mal beim Verbraucherschutz? Vielleicht können sie euch helfen. Sie arbeiten auch mit Anwälten zusammen die dann kostenlos ein Mandant übernehmen. Es besteht aber auch Online die Möglichkeit dort nachzufragen. Wie weit es da eine Möglichkeit gibt. https://verbraucherschutz.de/

Ich drücke euch die Daumen.

Kommentar von Wolfgang Frei am 09.05.2018 11:46:
Wir haben am 5. Mai ein Schreiben von Marco Verch zugestellt bekommen. Geschieben allerdings am 19.04. . Hier wird uns ein Bild was wir kostenlos von der Seite von Verch gepostet haben, als kurzen Ostergruß für unseren gemeinnützigen Verein in Rechnung gestellt. Kostenpunkt über 220€ für die Nutzung von 3 Monaten. Beweise hat Verch gleich mitgeliefert in Form von einem Screenshot seiner Freundin welche diesen am 31.03.2018 erstellt hat und in einer Dropbox im Internet präsentiert. Name der Freundin scheinbar Ivan Radic.
Wir sind uns keiner Schuld bewusst, weil es sich ja um ein kostenloses Angebot handelt. Weiterhin stellen wir uns die Frage , warum Verch erst 3 Monate wartet, bevor er uns anschreibt. Zumal ja in unseren Impressum sogar eine Telefonadresse angegeben ist.
Wir haben Verch umgehend angeschrieben, da wir ja w.o. erwähnt als gemeinnütziger Verein keine Gewinne erzielen. Bislang ohne Reaktion.
Ein Termin mit unserem R.A. wurde schon gemacht. Zum Glück haben wir das Postkuvert mit dem Zustellungsdatum aufgehoben, weil in Verch Schreiben das Datum vom 19.04. benutzt wurde und wir bereits Angst haben, das wie angedroht seitens seines Anwalts nach 14 Tagen schon ein neues Schreiben mit weiteren Forderungen unterwegs ist.
Für uns eine ganz üble Sache die sicherlich dazu führen kann, das wir unsere Arbeit einstellen müssen. Vielleicht hat ja Jemand hier noch eine Idee, was wir unternehmen können.
Sind auf jede Hilfe angewiesen und dafür sehr dankbar!

Kommentar von Mauzi am 09.05.2018 12:10:
„Name der Freundin scheinbar Ivan Radic“
Typisch weiblicher Namen?
Das stinkt mittlerweile nach beabsichtigter Abzocke.
Mir fällt da auch nur der Verbraucherschutz ein. Ich glaube kaum das man eine Anzeige bei der Polizei machen kann. Laut Gesetz ist das Recht auf seiner Seite.
Um so mehr Menschen sich melden um so eher wird etwas gegen diesen Typ bzw. dieser Masche getan. Da muss etwas unternommen werden.
Meine Meinung dazu

Kommentar von Wolfgang Frei am 09.05.2018 12:26:
Danke für die schnelle Antwort. Werden uns mit dem Verbraucherschutz in Verbindung setzen. Hoffe auch das sich möglich Alle Betroffenen melden. Schön das es diese Seite gibt.