LuL.to ist Geschichte: Ermittler nehmen "Lesen und Lauschen" vom Netz

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Kommentar von Fufmom am 21.06.2017 16:16:
Schade die Seite war gut. Wer kennt Alternativen zu lul?

Kommentar von Esther am 21.06.2017 16:39:
Nunja, die Betreiber waren nun einmal Kriminelle. Im Gutenberg Report - Stand 2014 - haben die Autoren andere Piratenseiten untersucht. https://tarnkappe.info/gutenberg-3-6-ebook-piracy-report-erschienen/

Kommentar von Lily am 21.06.2017 17:11:
Und was passiert jetzt mit den 30.000 Kunden? Die werden ja wohl kaum noch so viele Hausdurchsuchungen durchführen?

Kommentar von Michael am 21.06.2017 17:17:
Wie alle, die illegal Inhalte anbieten, nur haben die es halt übertrieben, da sie Geld verlangt haben. Die werden richtig lange einfahren meiner Meinung nach. Aber das Angebot bei LuL war schon sehr umfangreich.

Mich würde interessieren, wie sie die letztendlich geschnappt haben.

Kommentar von Lily am 21.06.2017 17:21:
Und was passiert mit den 30.000 Kunden? Es werden ja wohl keine 30.000 Hausdurchsuchungen stattfinden?

Kommentar von hihihi am 21.06.2017 17:30:
das einzig gute große in ähnlichem format ist wohl jetzt nur noch lesen.to - früher unterträglich viel werbung, inzwischen besser geworden

Kommentar von Chr am 21.06.2017 17:41:
Haben Nutzer etwas zu befürchten?

Kommentar von Internetnutzer am 21.06.2017 17:58:
Dann nehm doch die Backup-Seite im Darknet

Kommentar von olafton am 21.06.2017 19:02:
wo ist die? gibt es einen link?? danke…

Kommentar von Alpha Centauri am 21.06.2017 19:14:
Schade. Würd mich interessieren, wie man sie gefasst hat.

>24 Bitcoins = ca. 55.000 Euro, rund 100.000 Euro Bankguthaben, ca. 10.000 Euro Bargeld

Wer lässt sowas offen rumliegen? Die Blockchain passt auf nen Fingernagel großen USB-Stick.

Der Betrag von 10.000,00 € hätte in 50 Euro Noten ein Gewicht von 184,00 g. Ein einziger Geldstapel mit 200 neuen Banknoten wäre 2,00 cm hoch und hätte ein Volumen von mindestens 0,22 Litern.

Kommentar von Frank am 21.06.2017 19:19:
Ja, morgen früh um halb sechs steht das SEK vor deiner Tür :wink:
Bei circa 30000 Usern recht unwahrscheinlich, dass dahingehend etwas passiert. Aufwand und Nutzen ständen in keiner Relation.

Kommentar von Rudi am 21.06.2017 19:51:
haha im Radio hieß es „sächsische hacker haben das Portal vom Netz genommen“

Kommentar von Italodancer am 22.06.2017 00:10:
Na ja, für die Inhalte haben sie ja gar nichts verlangt. Nur für das Hosting und die Anonymisierung usw.

Kommentar von Romanautor Richard am 22.06.2017 00:26:
Ja, das haben die Nutzer sehr wohl. Denn die Autoren haben jetzt endlich die Möglichkeit, Schadenersatz zu forden. Auch wenn sonst keiner was macht (und auch das ist unahrscheinlich, die müssen das verfolgen), die Verlage und Autoren warten seit Jahren auf diesen Moment. Auf Facebook wird in den Gruppen gerade Anlauf genommen. Manch einem Nutzer wird demnächst Post ins Haus flattern. Bei tausenden Downloads pro Titel und manche haben bis zu 20 Titel gestohlen bekommen von lul.to. Lohnt sich, würde ich sagen.

Kommentar von Konrad am 22.06.2017 07:07:
Bei den Ebookspendern hieß es auch jetzt geht es den Nutzern an den Kragen.
Jetzt sind fast drei Jahre rum.
Ich denke aber, das die Betreiber von LUL diesmal wirklich Ungemach erwartet, da die Gewerblichkeit bei denen definitiv ausser Frage steht.
Als ich vor Jahren mal die Seite angeschaut hatte, wurde die Nutzung von VPN und Tor nahegelegt.
Sollten die Nutzer nicht zu ganz dummen Sorte gehören und ihre Amazongutscheine und Bitcoins per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt haben, sehe ich nicht so recht wie man die drankriegen kann.
Jetzt werden wir aber bald erfahren ob die rührselige Geschichte von Lysander stimmt :-).
Angeblich gab es Zusammenarbeit von einzelnen Autoren und LUL. Bin mal gespannt ob das stimmt und wen ja, wie das rechtlich zu bewerten ist.
Auffällig ist auf jeden Fall, das die Polizei immer besser wird, was das aufspüren der Betreiber von illegalen Plattformen betrifft.
Bei den ganzen Darknet Handelsplattformen hätte ich noch gesagt, kein Problem, einfach den Paketen folgen, dauert nur eine Weile.
Bei einer Seite wie LUL, ist es eigentlich ungleich schwerer, da keine physischen Güter nachverfolgt werden können.
Eventuell war der Ermittlungsansatz aber eher der, das sich die Steuer für plötzlich viel Geld auf Konten von Leuten interessant hat, die einfach mal nicht nachweisen konnten wo das herkommt.
Oder die allgemeine Massenüberwachung ist erheblich weiter fortgeschritten als man denkt :-).

Kommentar von hihihi am 22.06.2017 07:33:
Wie sie jetzt wieder alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und fantasieren, genauso wie der gute Siebel auf einem anderen Portal. Erinnert an die Story von vor 2 Jahren, wo man sich noch so große Erfolge versprochen hat, Uploaded quasi als besiegt galt und und und…

Hand aufs Herz, diesmal hat es zwar 3 Typen ernsthaft erwischt, aber viel mehr wird da nicht mehr passieren.

Kommentar von Jason Borowski am 22.06.2017 08:01:
Naja, wie sie geschnappt wurden ist doch eigentlich recht simpel aufzuklären, entweder über das Geld oder über den Hoster.
Da sie ja seit ca. 1 Jahr auch Amazon Gutscheine angenommen haben, könnte dies das Problem gewesen sein, selbst wenn sie diese vermutlich nicht direkt eingelöst haben sondern über Dienstleister, kann man so halt schon das ganze zurückverfolgen.

Kommentar von Jason Borowski am 22.06.2017 08:02:
Und noch ein Hinweis, ich fand die Seite gut, allerdings werde ich mir jetzt auch nicht mehr eBooks „legal“ kaufen. Alleine schon wegen DRM, Preisen usw. Das steht in keinem Verhältnis.

Kommentar von Heinz am 22.06.2017 08:20:
Und wie das? Sie haben MAXIMAL die Userkonten und im allerschlimmsten Fall wurden IPs gespeichert. Und jetzt? Außerdem müssen sie nachweisen, dass der User wußte, dass es sich um ein illegales Angebot gehandelt hat. Das wird schon schwer. Und es wurde nichts getauscht, nur runtergeladen. Das lohnt sich eher nicht bei einzelnen usern. Und schon gar nicht bei denen die halbwegs vernünftig sind und über VPN surfen.