LUL.to: Eröffnung des Gerichtsverfahrens wohl erst in 2021

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Vier Jahre später…

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat beim Landgericht Gießen gegen die mutmaßliche Betreiber der inzwischen geschlossenen Darknetplattform „Hansa Market“ Anklage erhoben. Über diese sollen zwischen 2015 und 2017 vor allem Drogen, Falschgeld, gefälschte Dokumente und ausgespähte Kreditkartendaten gehandelt worden sein. Nach Ansicht der Ermittler kassierten die beiden 34 Jahre alten Männer von jedem Verkauf eine Provision.

n-tv.de/regionales/hessen/Drogen-aus-dem-Darknet-Anklage-gegen-mutmassliche-Betreiber-article22507085.html

Warum zog sich die Anklage aber nun drei Jahre hin? Das habe an der unklaren Zuständigkeit gelegen, erklärt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.

Die deutschen Behörden hatten die beiden Plattformen Mitte 2017 im Rahmen einer internationalen Kooperation mit den Niederlanden geschlossen. Dabei sicherten die Ermittler unter anderem Bitcoins im Wert von mehr als zwölf Millionen Euro.

Die Zuständigkeit für den Fall wechselte daraufhin immer wieder. Derzeit sind die Verdächtigen noch auf freiem Fuß – das könnte sich aber demnächst ändern

express.de/koeln/drogen-und-falschgeld-zweitgroesster-darknet-marktplatz-der-welt-kam-aus-koeln-38314918?cb=1619104164353