Lesetipps: und es hat Zoom gemacht, sexy Zwiebeln, Credential Stuffing

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Thema ZOOM:

Eigentlich sind die EU-Instanzen so ein lahmer Verein, dass ich kaum glauben wollte, dass diese schon Zoom überhaupt kennen!?! Dem ist aber wohl so!
Momentan (ach Quatsch…seit Monaten) beobachten also die EU-Verantwortlichen den Betreiber und sein Produkt, fragen ab und an mal schriftlich nach, wie weit die Software denn wäre…
Gleichzeitig wird dieses Programm aber noch fleißig parallel genutzt innerhalb des Hauses, mal dahingestellt für welchen Zweck (egal, ob für Trainings, Workshops oder Seminare) !!
Die erste Frage, die mir dabei in den Sinn kam, als ich das gelesen hatte:
„Sind die eigentlich bescheuert, oder einfach nur dämlich ??“

Laut internen Richtlinien sollen Mitarbeiter die Software nicht für Arbeitszwecke verwenden - es gibt KEINE Freigabe innerhalb der Kommisionen, Abteilungen, Referate und dem Parlament - Schluss, aus, fertig!!
Diese Anweisungen kann man mal zu 99,9% als klares Verbot auslegen und das hat ja schlichtweg Gründe, die einfach zu verstehen sind!!
Anstatt seit Monaten die Zeit mal sinnvoll zu nutzen, um nach Alternativen zu suchen, stellt man lieber blöde Fragen, auf die man keine Antworten bekommt ! Und die restliche Zeit beobachtet man ! HGW an die EU kann ich da nur noch ausrichten…!

Es gibt bei der gewollten Nutzung von Zoom genau zwei Möglichkeiten, um den gewünschten Nutzen für den Lizenznehmer auch zu erhalten!!

  1. Mal ganz schnell was anderes suchen und den Rotz aus dem internen Netzwerk rauswerfen (rigoros)!!
  2. Keine dummen Fragen und Beobachtungsspielchen mehr, sondern aktive Mitarbeit für das eigene Vorhaben! Wie zum Beispiel die Uni Mannheim es auch gemacht hatte und auch noch aktuell so handhabt. Die konnten das Zoom-Netz nicht so ohne weiteres entfernen und haben die Ergänzungen zur Sicherheit, die der Hersteller nicht hinbekommt, kurzer Hand einfach selber hinzugefügt! Siehe z.B. hier > https://www.uni-mannheim.de/it/news-detailseite/erweiterte-sicherheitseinstellungen-in-zoom/

Ob den EU-Verwaltungsorganen allerdings der Punkt 2 zuzutrauen wäre, vage ich stark anzuzweifeln! Zu schwerfällig, zu lahm, zu Inkompetent an zu vielen Stellen inklusive Ursula als Chefin, disqualifiziert den Verein doch eher bei dieser Lösung!! Um nicht final auch noch als Risikofaktor (oder lahmer Risikofaktor) dazustehen, sollten die Verantwortlichen endlich den Punkt 1 in Angriff nehmen! :wink:

Ich persönlich empfehle jitsi meet, das ein open resource ist. Man braucht nicht sich anzumelden. Ein Nachteil ist, wenn es zu viele Leute gleichzeitig beim Meeting gibt, dann wäre die Internet unstabil.

Jitsi Meet kannst du gerne empfehlen…allerdings ist das System für die EU-Verwaltungen keine Empfehlung!
Das liegt wohl daran, dass man am Besten die Jitsi-Infrastruktur zu 100% selber betreut und hostet, um die wichtigen bzw. sicherheitsrelevanten Features auch unbesorgt nutzen zu können! Also quasi als Vollintegration in die interne IT aller EU-Geschäftsstellen. Und ob dieser lahme Verein, die EU-Behörden, willig und bereit ist, für solch groß angelegten Veränderungen, Investitionen und Eigenverantwortung, kann ich mir aktuell kaum vorstellen…?!?
Denn wenn die kompletten Jitsi-Instanzen deshalb wieder von externer Seite aus betrieben und administriert werden müssten, könnte man ja auch mit Zoom weitermachen, denn es wird vermutlich früher oder später der gleiche Effekt dann auftreten, den die EU schon heute bei Zoom so lähmt!?
Ein Teufelskreis! :rofl: :rofl: :wink: