Kryptowährungen: FDP ist gegen zusätzliche Regulierung

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Die FDP forderte am 16. Oktober die Bundesregierung dazu auf, dass sie keine pauschalen Verbote von Kryptowährung aussprechen soll. Stattdessen…

Die FDP ist derzeit die einzige Partei im Bundestag, der ich einen digitalen Wandel und vollen Netzausbau zutrau. Dahingehend find ich es schade, dass es damals nicht mit der Jamaika-Koalition geklappt hat. Da wären wir nämlich in der Umsetzung der Digitalisierung ein Stück weiter.

Eins muss ich der FDP lassen, sie ist in diesem Bereich derzeit die fortschrittlichste und engangierteste Partei im Bundestag.

Tippfehler im Bereich mit der Überschrift Blockchain - Die FDP fordert unter anderem, dass die geplanten neuen „gestzlichen“ Regelungen

Lg

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Das Dumme ist, dass sich die FDP per se immer gegen Regeln einsetzt. Und manche Märkte wie z.B. der Bankensektor hätte besser strikt reguliert werden müssen. Wir erinnern uns bitte an die Immobilienblase, die 2008 geplatzt ist. Hat’s die Investment Banker gejuckt? Nur die wenigsten. Wir mussten damals deswegen auch Leute entlassen, das war mega ärgerlich, weil unnötig. Und warum? Weil liberale Kräfte immer nur alles dem Markt überlassen wollen. Und dann knallt’s und der Steuerzahler soll bluten.

Ich bin ein großer Freund von Kryptowährungen. Aber so ganz ohne Regulierung, das funktioniert auf Dauer einfach nicht.

Ja OK, das mit der Regulierung steht dann wieder auf einem anderen Blatt. Die FDP war ja nicht ohne Grund 4 Jahre raus aus dem Bundestag. Das liberale funktioniert halt nicht in einem Sozialstaat. Aber in der derzeitigen Lage, wo die FDP in einer Koalition der kleinste Partner wären, kommt das ja weniger zum tragen. In einer Regierung ist es halt einfacher Dinge umzusetzen, bzw. anzutreiben, als in der Opposition mit den wenigsten Stimmen aller Mitglieder.

Und ansich haben die ja schon recht, was die Digitalisierung und alles was dazu gehört, betrifft. Ich glaube, dass die FDP sich auch viel Gedanken darüber gemacht und sich somit eine größtmögliche Kompetenz angeeignet hat. Die anderen Parteien haben zuviel mit anderen Themen zu tun, so dass der IT-/Digitalbereich völlig an den Rand gedrängt wird.

Mit einem digital kompetenten Partner würde die Regierung in vielen Dingen, aus diesem Bereich, ein ganz anderes, besseres Bild abgeben. Etwas Liberalität täte denen schon ganz gut… Vorallem weil der digitale Markt hauptsächlich durch liberale Kräfte geprägt ist.

Ich denke, die Zeichen stehen auf Bundesebene derzeit eher auf Schwarz-Grün, wenn man sich die Umfragen anschaut. Für den IT Sektor wäre das nicht wirklich besser, um es mal nett auszudrücken. :wink:

Guten Tag,
Ich kenne mich jetzt gar nicht da mit aus aber so weit ich das verstanden habe reguliert sich Bitcoin doch allein weil nach einer gewissen Summen Schluss ist und kein Neun da zu kommen können.
Find das Thema an sich aber seher spannen.

@Ghandy Politik ist nicht so meins aber schwarz und Grüne ist glaube ich das schlimmste was denn Land passieren kann.

An sonst finde ich das Thema kryptowährungen und Blockchange Technologie Seher Intendant. Schöner äußerlich Artikel wer Toll :wink:

Bei uns in Sachsen wird es ja demnächst eine Schwarz-Rot-Grüne Koalition geben. Zumindest deudet alles darauf hin, dass es soweit kommen wird. Ist aber auch die einzige logische Konsequenz und Alternative um der AfD die Stirn zu bieten.
Dann wird es darauf hinauslaufen, dass die drei Regierungsparteien alles durchwinken und ihre Vorhaben ohne Debatten umsetzen. Weil die beiden anderen in der Opposition (Linke & AfD) sich auf die Pest nicht ausstehen können und sich gegenseitig bekriegen werden.

Zwecks Bitcoin:
Knapp 22 Mio BTC ist die maximale Menge die geschöpft werden kann. In 5-10 Jahren wird der letzte BTC warscheinlich gescheffelt. Je mehr BTC generiert sind, desto länger dauert es ja, bis ein neuer gefunden wird. Also die Dauer der Suche (Berechnung) nach einem BTC erhöht sich expotentiell mit der Anzahl der vorhandenen Bitcoin.

Ob sich der Markt dann reguliert ist halt schwer vorauszusagen, dafür ist diese Währung zu instabil.

Angenommen, der BTC wird als offizielles Währung für Börsen und den Welthandel anerkannt. Dann reicht es doch schon wenn ein Land (Regierung) 20% aller BTC besitzt bzw. kauft um den Kurs alleine diktieren zu können. Und da der Bitcoin, wie auch alle anderen Crypto-Währungen, nicht länderspezifisch sondern weltweit als Einheitswährung gilt, könnte man dadurch ganze Landstriche in eine finanzielle und ökonomische Krise versetzen oder gar auslöschen.

Deshalb wird Cryptowährung auch in Zukunft eher ein Nischendasein erleben. Crypt-Coin wird zwar im Internet von sehr vielen Onlinehändlern immer mehr anerkannt und auch weiterhin im Darknet das wichtigste Zahlungsmittel bleiben, aber als Spekualationsobjekt eher wieder in den Hintergrund rücken. Dafür gibt es auch viel zu viel unterschiedliche Forks und ähnliche Cryptowährungen.

Das einzige was nachhaltig bleibt und immer mehr in den Vordergrund rückt ist das System der Blockchain, die ja mehr oder weniger mit dem ersten gescheffelten Coin damals startete.

Ich hatte mir mal 2016 zwei Bitcoin für jeweils knapp 500 Euro zugelegt. Die damaligen Vorhersagen und meine Blödheit veranlassten mich jedoch diese nach einem halben Jahr wieder zu verkaufen. Da war einer ca. 1.000 Euro wert. Hab also doppelt soviel Gewinn gemacht… Ich war damals echt glücklich, bis ich zwei Jahre später an meine Dummheit erinnert wurde, weil der Kurs auf einmal bis auf 12.000 EUR anstieg. Ich hab mir in den Arsch gebissen, dass ich meine beiden angelegten BTC voreilig verkauft hatte. Zwei Jahre später hätte ich knapp 25.000 für die beiden bekommen. Das wäre ein Gewinn von über 2.000% gewesen.

Jetzt ist halt leider der Zug abgefahren, in BTC als Anlage zu investieren, weil der Preis zu hoch und der Kurs zu unberechenbar ist.

Herzliche Dank für die Info hoch interessant Thema. leider das sich dezentrale Währungen nie durch setzen werden das weden die Staaten zu verhindern wissen denke ich mal.