Italienische Zeitungspiraten überführt, Nutzer müssen bis zu 24.000 EUR zahlen

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Laut dem News-Portal La Repubblica soll es in Italien ungefähr 100.000 Personen geben, die derartige Dienste in Anspruch genommen haben. Die Verlage fordern, dass jedem Schwarz-Leser eine Geldstrafe von bis zu 24.000 EUR drohen soll.

Das wären dann bei voller Ausschöpfung des Strafmaß und der bezifferten Nutzeranzahl:

2.400.000.000€ (2,4 Milliarden Euro)

Wer außer mir hält diese Summe für ein wenig übertrieben seitens der Zeitungen!?! Gehts den Print-Medien dort so schlecht, oder wittert man dort die Chance, ein Supi-Weihnachtsgeld zu kassieren!?!

:rofl::rofl:

Den Zeitungs- und Zeitschriftenkonzernen steht das Wasser bis zur Halskrause und die denken doch tatsächlich, dass die für den auf Papier gedruckten (meistenteils) Dreck wieder Verkäufe erhalten, wenn sie den Vertrieb der „Schwarzkopien“ stoppen … einfach nur lächerlich.

1 Like

Bei 24.000€ Strafzahlung und einem Stückpreis von 2€ könnte man bei 7 Ausgaben die Woche knapp 33 Jahre die Zeitung in Papierform lesen!
Bei 5 Ausgaben pro Woche natürlich dementsprechend noch mehr Jahre…
:joy:

Na ja, fordern kann man viel.

Stimmt…allerdings richtet sich diese völlig überzogene Forderung ja an die Leser und nicht an die Macher / Verbreiter der Kopie !!! Wenn man als ernst zu nehmender Ankläger vor einem italienischen Gericht / Richter auftreten will, sollte man solch utopische Forderungen erst gar nicht publik werden lassen! Denn gerade momentan, bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage dort, wird es kaum Richter geben, die den „kleinen Bürger“ mit solchen Zahlungsaufforderungen in den Ruin treiben wollen! Die Lage ist dort wirklich mies…in den letzten Wochen alleine haben die Italiener mit einer Arbeitslosenquote zu kämpfen, die das drei bis -vierfache der unseren entspricht, plus einer grandiosen Inflationsrate, die dort täglich den Wert des Geldes abwertet.
Alleine schon aus politischen Gründen, wird sich kaum ein Richter bereit erklären, diese Strafzahlungen durchzusetzen…
:thinking: