Inhalte von Sky und DAZN: 22 IPTV-Piraten und 44 Reseller geschnappt

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Ist eigentlich schonmal Kunden von solchen Diensten hier in Deutschland was passiert?

Würde nie illegales IPTV ohne vpn nutzen.

Vielleicht…aber damals hieß das ganze noch Cardsharing! :wink: :rofl: :rofl:

Ok :smiley: Kenne mich damit ehrlich gesagt nicht aus. Das letzte mal, als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, konnte man „kostenlos“ Premiere auf einer geflashten Box sehen xD Also ist schon eine Weile her…

Das müsste dann Cardsharing gewesen sein. Läuft auch alles unter den Kürzeln: CS, CC, CCAM
:wink:

Sehe ich genauso. Allerdings sind viele Leute einfach total unvorsichtig. Traurig aber wahr. Ein VPN würde ja Geld kosten… :wink:

Man kann sich gar nicht vorstellen wie überrascht die Polizisten waren, dass sie bei beiden Durchsuchungen verschlüsselte Geräte von mir vorgefunden haben. Das waren die gar nicht gewohnt.

Leider deckt sich das auch mit den Aussagen eines früheren GVU-Ermittlers. Der meinte, nur 5% aller durchsuchten Personen mit Verdacht auf gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen hätten ihre Geräte verschlüsselt. Ich kenne persönlich Personen, die mit Warez richtig Geld verdient haben und die haben daheim alles offen.

Ich bin nicht arrogant. Aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, sorry.

Ich nutze einen VPN aber Uploaden würde ich nichts, wäre mir irgendwie trotzdem zu gefrährlich. Da lade ich lieber die paar Sachen die ich brauch oder schaue Netflix/Amazon. Das illegale IPTV scheint mir zu heikel zu sein.

Das ist vollkommen normal.

Ist es gar nicht. Du musst halt nur immer einen VPN benutzen. Ich würde für illegale Dinge grundsätzlich einen VPN verwenden. Ist ja meistens nicht mit echten Nachteilen verbindunden außer vielleicht der schlechteren IP Reputation und bisschen Speedverlust wenns schlecht läuft.

Du könntest mit einem geringen Invest auch einen Raspberry Pi mit eBlockerOS oder OpenWRT ausstatten und dir quasi eine kleinen Hardware VPN Bridge zwischen deinen PC und deinen Router klemmen.

Wobei einen IPTV Stream schauen natürlich eine völlig andere Liga ist, als „mit Warez richtig Geld zu verdienen“.

Ist es für einen Konsumenten überhaupt ersichtlich, dass es sich um ein illegales Angebot handelt? Ist die Nutzung eines VPNs dann nicht ein Indiz dafür, dass sich der Konsument der Illegalität bewusst war? Ist es nicht toll an VPNs, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann und nicht mühsam in Provider-Logs nach „spannenden Dingen“ suchen muss?^^

Ob es offensichtlich rechtswidrig ist, definiert der Gesetzgeber u.a. dadurch, ob das Angebot des illegalen Anbieters deutlich günstiger als der übliche Marktpreis ausfällt.

Das hat mir damals ein Anwalt erklärt, als es um die Kunden von LUL.to ging. Wenn ein E-Book überall 12 EUR kostet und LUL hat es für einen angeboten, muss dem letzten Nutzer klar sein, dass da was nicht stimmt.

Bei Angeboten, die monitär ausgerichtet sind, kann man deren Illegalität natürlich schnell erkennen! Aber wie sieht das aus bei Repositories, die keinen Cent kosten??
In diesen kostenfreien Repositories gibt es ebenfalls Programme, über die man umsonst irgendwelche Bezahl-Sender oder diverse Kino-Streams schauen kann. Wie soll ein unbedarfter Nutzer dabei erkennen, dass es sich um offensichtlich illegales Material handelt?

Gar nicht. In meinen Augen ist es sowieso nicht zumutbar, alle möglichen Neuerscheinungen zu kennen und dann selbst beurteilen zu müssen, ob es sich um eine legale Quelle handelt. Gehen wir mal von Tischler Hans Jürgen (54yo) aus der sich einen Film am Abend reinziehen will. Er sucht über z.B Google und findet dort einige Einträge zu legalen Angeboten (Netflix, Apple usw.) aber auch welche die einen illegalen Direktstream anbieten. Alles befindet sich auf der gleichen Google Seite. Wie erkennt jetzt jemand, der so unbedarft ist wie unser Tischler, dass es sich bei den einen Angeboten um illegale und bei den anderen um legale handelt?

Dein VPN bringt dir 0,00000000 wenn die Dienste über PayPal, Überweisung oder Kreditkarte only bezahlbar sind was bei 90% der Reseller der Fall ist. Follow the Money. Dann bist als Kunde genauso dran. Bisher interessiert die Staatsanwaltschaft aber nur die Betreiber in den meisten Fällen.

Ich denke aber, dass ein Benutzer, der absichtlich einen VPN zur Nutzung der Dienste einsetzt, genau weiß, was er sich dort anschaut!
Dementsprechend wird er normalerweise auch nicht den illegalen Dienst von seinem Girokonto aus überweisen! :wink: