Hide.me zur EM besonders günstig: nur 3 Euro monatlich

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Erstmal gegönnt von NordVPN auf hide.me geswitcht. Mal sehen ob sie wirklich besser sind^^

Ja, sage bitte Bescheid, was Du von dem Laden hälst bzw. welche Erfahrungen Du machst.

Ich werde öfters hier wohl mein Bericht darüber schreiben und kann schon paar Punkte nennen die ich positiv und negativ finde:

Positiv:

  • Man merkt beim zocken oder beim surfen nicht, dass man im VPN drin ist.
  • Schnelle Verbindung mit der Windows Applikation von Hide.me
  • Zu testzwecken habe ich dies auch mit Jdownloader und qTorrent über IPCheck probiert. Dies funkioniert auch einwandfrei

Negativ:

  • Das Addon für Firefox und Chrome ist nicht das wahre. Man muss die Windows Applikation installiert haben um angeblich das Addon nutzen zu können. Ich habe keine Möglichkeit erkannt über das Addon von Firefox sich anmelden zu können geschweige was daran zu ändern, somit ist das Addon sinnfrei. NordVPN hat meines wissens nach ein gut strukturiertes Addon für die Browser wo man die Windows Applikation nicht braucht.
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Ist in meinen Augen genauso sinnfrei, da zwar der Datenstrom deines Browsers dann über den VPN läuft, aber ALLES andere, wie z.B. jDownloader, Torrent-Client, FTP-Client, SSH, RDP und weitere ohne VPN unterwegs sind!
Ohne die Applikation auch keine virtuelle Netzwerkkarte, kein TAP-Adapter usw.

D.h. Mullvad löst das ganz anders?

Dieser VPN Anbieter Logt

Based in 5 Eyes or 14 Eyes? No (1 point)
Traffic Logs: No (2 points)
Connection logs: Yes, stored for a few hours
IP address logs: No (1 point)

Does your VPN Keep Logs? 140 VPN Logging Policies Revealed (comparitech.com)

Jeder loggt für paar Stunden und löscht es wieder raus. Da ist Hide.Me kein einzelfall, aber das was da steht klingt schon recht gut über Hide.Me.

Die verschiedenen Protokollarten und wie sie vom VPN-Provider verwendet werden!!

VPN-Protokolle sind die Daten, die Anbieter über die Nutzung ihres Dienstes aufbewahren. Wenn es darum geht, was sie speichern könnten, mußt du bedenken, dass dein Anbieter Zugriff auf alle deine Internetaktivitäten hat. Alles, was dein ISP normalerweise sehen würde, ist also technisch gesehen nun auch für deinen VPN-Anbieter zugänglich. Wenn die Anbieter tatsächlich alle Daten protokollieren und speichern würden, wäre ihr Service natürlich nicht sehr attraktiv und sie würden zweifellos eine Menge Kunden verlieren. Stattdessen ist das Fehlen von Logs eines der Hauptverkaufsargumente, mit dem viele Anbieter versuchen, Kunden zu gewinnen.

Grundsätzlich gilt:

Je weniger Protokolle, desto attraktiver der Dienst. Was uns zu den häufig verwendeten Behauptungen von „no logs“, „zero logs“ oder „logless“ bringt. Natürlich kannst du diese Behauptungen nicht einfach für bare Münze nehmen. Viele Anbieter behaupten, dass sie keine Protokolle führen, aber in Wirklichkeit führen die meisten irgendeine Form von Aufzeichnungen. Die Unklarheit entsteht, weil es viele verschiedene Arten von Protokollen gibt, die sie aufbewahren könnten. Du mußt dich mit den Datenschutzrichtlinien und/oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auseinandersetzen, um herauszufinden, welche Informationen, wenn überhaupt, aufgezeichnet werden.

Eine weitere Sache, die du beachten solltest, ist, wie lange die Protokolle tatsächlich gespeichert werden. Einige Anbieter löschen die Daten automatisch nach 24 Stunden, während andere sie länger oder sogar auf unbestimmte Zeit speichern können. Aus Sicht des Anwenders ist Ersteres natürlich besser.

Bevor wir auf die verschiedenen Arten von Protokollen eingehen, solltest du wissen, dass du in den Datenschutzrichtlinien oft Hinweise auf Tracking und Cookies, auf der Website des Anbieters findest. Dies ist völlig unabhängig von der VPN-Nutzung und ist ein normaler Teil jedes Online-Geschäfts.

Werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen Arten von Protokollen, auf welche du bei der Recherche nach Anbietern stoßen könntest.

Verbindungsprotokolle:

Diese können auch als Metadaten, Diagnoseprotokolle oder Nutzungsprotokolle bezeichnet werden. Sie können Zeitstempel, den verwendeten VPN-Server und die verbrauchte Bandbreite enthalten. Manchmal sind diese Daten an ein individuelles Konto gebunden, in anderen Fällen werden sie jedoch nur auf einer aggregierten Basis gesammelt.

Typischerweise werden diese Aufzeichnungen zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Betriebs verwendet. Auf individueller Benutzerbasis muss ein Provider möglicherweise die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen oder die Menge der pro Tag oder Monat übertragenen Daten im Auge behalten. Es macht auch Sinn, dass ein Provider wissen möchte, wie viele Leute einen bestimmten Server gleichzeitig nutzen und wie stark dieser Server ausgelastet ist, um den Dienst zu optimieren.

Wenn es um den Datenschutz geht, stellen die auf aggregierter Basis gesammelten Daten kein ernsthaftes Risiko dar. Verbindungsprotokolle, die an einen einzelnen Benutzer gebunden sind, sind ein wenig kniffliger. Es hängt wirklich von der Art der Protokolle ab und davon, ob sie mit personenbezogenen Daten (pD) verknüpft sind. Wenn die Protokolle an ein Benutzerkonto gebunden sind, kann dies noch in Ordnung sein. Bei einigen Anbietern kannst du ein Konto eröffnen, ohne irgendwelche pD zu übergeben. Zum Beispiel kann ein Konto, das mit einer Wegwerf-E-Mail-Adresse erstellt und mit Bitcoin bezahlt wurde, nicht auf eine Person zurückgeführt werden, wenn keine pD erforderlich sind.

Eine wichtige Sache, die hier zu beachten ist, ist die Definition von pD. Einige Anbieter geben an, dass sie keine pD benötigen, aber sie zeichnen die IP-Adresse des Benutzers auf. Diese kann bei der Anmeldung mit dem Konto verbunden werden oder als Teil der Verbindungsprotokolle aufgezeichnet werden. Dies bringt uns zu unserer nächsten Art von Protokoll.

IP-Adressprotokolle:

IP-Adressprotokolle sind der Punkt, an dem viele vermeintliche „No-Logs“-Anbieter in Schwierigkeiten geraten. Eine IP-Adresse kann leicht einer Person oder zumindest einem einzelnen WLAN-Router zugeordnet werden und sollte wirklich als pD betrachtet werden. Eine IP-Adresse in Verbindung mit einem Zeitstempel könnte potenziell die tatsächliche Aktivität mit einer Person verbinden.

Einer der Hauptgründe für die Verwendung eines VPNs ist die Verschleierung Ihrer IP-Adresse. Wenn diese Information aufgezeichnet und gespeichert wird, kann sie von Dritten eingesehen werden. Im besten Fall könnten sie von lästigen Werbetreibenden erworben werden, die versuchen, ein Profil über jeden Benutzer zu erstellen. Im schlimmsten Fall könnten sie in die Hände von böswilligen Hackern, Copyright-Trollen oder Regierungsbehörden fallen.

Verkehrsprotokolle:

Zu guter Letzt, aber vielleicht am wichtigsten, gibt es noch Traffic-Logs. Wenn es um VPNs geht, sind dies die schlimmste Art von Protokollen. Sie beinhalten den Inhalt des Internetverkehrs, wie z. B. den Browserverlauf, heruntergeladene Dateien, getätigte Käufe, gesendete Nachrichten und verwendete Software. Wirklich niemand sollte ein VPN in Betracht ziehen, von dem berichtet wird, dass es diese Art von Protokollen aufbewahrt. Es macht einen der Hauptzwecke eines VPNs zunichte - die Privatsphäre.

Es gibt verschiedene Gründe, warum diese Protokolle aufbewahrt werden, aber der Hauptgrund ist Profit. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei kostenlosen VPN-Diensten besonders vorsichtig zu sein. Diese Anbieter müssen irgendwie Geld verdienen und Daten sind wertvoll. Daten, die dazu beitragen, ein Profil über einen einzelnen Benutzer zu erstellen, sind besonders wertvoll und können an Werbetreibende oder andere Dritte verkauft werden. Im schlimmsten Fall könnten Hacker oder Schnüffler diese Protokolle in die Hände bekommen, wodurch Sie weit offen für Angriffe sind. Insbesondere können durchgesickerte persönliche Informationen leicht zu Identitätsdiebstahl führen.

Dann frage ich mich wieso auf der Seite NordVPN eine 4/4 hat und anscheinend nix loggt:

NordVPN (Panama) 4/4

Based in 5 Eyes or 14 Eyes? No (1 point)
Traffic Logs: No (2 points)
Connection logs: No
IP address logs: No (1 point)

Die frage stelle ich mich auch? Aber vor einem Jahr gab es doch Berichte das NordVPN Logt! Ich könnte der Frau dort eine Email schreiben!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Seite die du verlinkt hast irgendwie nicht richtig vertrauenswürdig ist, wenn sie sogar falschinfo verbreitet :S

Ich, kann dir nicht garantieren ob auf der Seite alles richtig steht. Ich habe ja nicht die Seite erstellt. Aber das meiste wird schon stimmen.

Ich denke aus dem gleichen Grund, wie dort auf der Seite ein NordVPN Werbe-Banner aufpoppt !! :wink: :joy: Soviel zum Thema der neutralen, unvoreingenommenen Tests bzw. Revisionen…
Von diesen VPN Testseiten gibt es viele und die meisten (locker um die 98%) sind schrott, weil halt nicht neutral getestet wird!!

Pro Tip-

Häufiger die schlechten Bewertungen und Kritiken lesen, egal ob bei diesen Testseiten, Amazon und co, anschließend die positiven und abwägen, ob es sich lohnt.

Mir wurde schon häufig für das löschen einer negativen Rez mehr als 50 Euro angeboten, den Händlern geht es nur ums verkaufen, notfalls auch mit Lügen, sprich gekauften Bewertungen oder halt gelöschten negativen Bewertungen.

ich hätte die 50 genommen lach :sweat_smile: :sweat_smile:

hab ich auch, aber dann die bewertung trotzdem nicht gelöscht, denn dazu bin ich nicht verpflichtet.

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Meines Erachtens immer noch die beste VPN-Testseite, da unabhängig und objektiv:

Unabhängige VPN Tests / Vergleiche (ehemals: ThatOnePrivacyGuy)!

Naja ich vertraue schon darauf, dass wenn jemand aus Tarnkappe hier ein VPN Angebot hier aufschreibt, dass er/sie sich mit dem Thema auch befasst hat mit den Logging oder nicht. Wenn nicht wäre das echt ein desaster meiner meinung nach.

Das zum einen und andererseits ist das das Hauptmerkmal von hide.me. Nämlich, dass viele Leute diesem Branding vertrauen und seit vielen Jahren kennen. Die wissen, dass die Macher aus der Warez-Szene stammen und dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kunden eingerichtet haben.

Die perfekte Sicherheit gibt’s in der IT sowieso nicht. Der Traum ist hoffentlich irgendwann mal ausgeträumt. Jemanden zu enttarnen, ist immer eine Frage des Aufwands. Doch der kann halt sehr klein (kein VPN), oder viel größer sein. Bei Downloads (Urheberrechtsverletzungen) wird keine Staatsanwaltschaft im Deutschland oder Österreich so weit gehen, den VPN-Server beschlagnahmen zu lassen, oder eine Razzia im Rechenzentrum zu veranlassen, nur um den bösen Downloader (Kunden eines Sharehosters oder Teilnehmer eines P2P-Transfers) feststellen zu lassen.

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