Hacker-Angriff: Wenn Hacker im Kinderzimmer Weihnachtsmann spielen

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Immer mal wieder hört man von einem Hacker-Angriff auf Ring bzw. Smart-Home Überwachungs-Systeme. Aber nicht immer sind es freundliche Hacker,…

Die ganze Bude mit Kameras, Mikrofonen und Steuerungstechnik ausstatten und dann rumheulen wenn andere die Technik missbrauchen, tut mir leid da hält sich mein Mitlleid in Grenzen (außer für das kind, das kann nichts für die Torheit der Eltern.
Frei nach Benjamin Franklin: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Deine Logik ist ziemlicher Schwachsinn. Der nächste unmotivierte Daimler Mitarbeiter vergisst eine schraube am Fahrgestell und der Kunde fährt gegen die Wand :smiley: selber schuld, hast ja jemandem anderen Vertraut.

PKWs werden hergestellt, um damit von Punkt A zu Punkt B zu fahren. Kameras sind in einem Kinderzimmer nicht zwingend notwendig, oder? Ich halte es auch für eine Torheit Überwachungstechnik in ein Kinderzimmer zu stecken, das gehört da nicht hin. Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn Dritte das missbrauchen. Von daher finde ich den Einwand von DerRick absolut nachvollziehbar. Sorry.

Ring hat zu den in diesem und anderen Artikeln beschriebenen Vorwürfen Stellung bezogen und uns gebeten diese Stellungnahme im Artikel zu berücksichtigen. Am Ende des Artikels, findet ihr jetzt ein kleines Update, mit einem Auszug eben dieser Stellungnahme eines Ring-Sprechers.

Gruß :blush:
Sunny

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Leider zeigen die neuesten Nachrichten, dass die Sicherheit der Kunden bei Ring nicht ganz so großgeschrieben wird, wie es eigentlich sein sollte. Daran ändert, wie man spätestens jetzt sehen dürfte, auch ein Beschwichtigungs-Versuch eines Ring Sprechers wenig. Im ganzen Ring-System klaffen weiterhin Riesen Sicherheitslücken. Eine Stellungnahme von Ring wird mit Hinweis auf die kommenden Feiertage verschoben. Ring Nutzer werden im Ungewissen gelassen, Hacker freuen sich und wir wundern uns. Bleibt zu hoffen, dass Ring jetzt anstelle weiterer leerer Worte Taten sprechen lässt.

Gruß :blush:
Sunny

Bei dem ganzen hin und her sollte man eins nicht vergessen:
Die Firma Ring verkauft letztendlich immer noch Alarmsysteme bzw. Überwachungssysteme, um Haus und Hof zu schützen!

Sobald ein solches System umgangen werden kann (egal aus welchem Grund!), ist es genausoviel wert, wie eine offene Haustüre…nämlich nichts mehr!!
Dabei ist es auch völlig egal, ob nur ein System oder gleich tausende Systeme ausgehebelt wurden. Als verantwortungsvoller Hersteller hätte man sofort handeln müssen! Deren Aussage, dass es nicht an ihnen liegt, sondern wohl eher an den Benutzern selber, da diese ihre Passwörter wohl mehrfach verwendet haben, ist vom Kontext her an sich schon falsch!
In deren Steuerungs-App wird z.B. eine Zwei-Faktor-Authentifizierung angeboten, die standardmässig ausgeschaltet ist. Warum wird der Kunde nicht einfach „gezwungen“ diese 2FA zu nutzen? Die Möglichkeit des 2FA ist erst relativ kurzfristig in die Software eingebaut worden! Das macht man als Hersteller doch nicht ohne Grund bei einem, schon lange laufenden Produkt?!
Die wissen schon lange, wie unsicher ihr Produkt durch einen einfachen Standard-Login abgesichert wird !!
Übrigens konnte man schon weit vor den letzten Veröffentlichungen des Sicherheitslecks auf Ring-Produkte illegalerweise zugreifen! Die Daten kursierten gefühlt schon immer auf Suchmaschinen wie z.B. Shodan oder Censys umher…
:crazy_face:

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Stimmt, sehr schön zusammengefasst.

Hier mal ein aktuelles Projekt von Heise / c’t zu dem Thema, für den technikinteressierten Benutzer:

IoT- und Smart-Home-Geräte sind günstige Massenware. Wir zeigen, warum Sie den Geräten nicht blind vertrauen sollten und wie Sie ihnen auf den Zahn fühlen.

Datenpetzen finden und bändigen!

c’t-Raspion Projektseite

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