Falschgeld: 50-jähriger nach Darknet-Bestellung verhaftet

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100 Scheine, jeweils 20 Euro, Falschgeld bestellte ein Mann aus Berlin Moabit im Darknet. Die Berliner Ermittler wurden auf den…

“da US-Geheimdienste das Darknet zu 60% finanzieren. Folglich haben diese Geheimdienste auch Zugriff auf das Darknet.”

Folgt man dieser Logik, steht die menschliche Geburtenrate, wahrscheinlich auch in direktem Zusammenhang mit der Störchenpopulation in einer Region.

anbei eine Infografik über die Finanzierungshistorie von Tor: Follow the Money

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Das soll nicht heißen, dass Tor selbst der US-Regierung Zugang gibt. Exit-Nodes können von jedem bereitgestellt werden, auch der US-Regierung und es ist bekannt, dass die USA in der Vergangenheit oftmals Exit Nodes bereitstellte, um Correlation Attacks durchzuführen und so Nutzer zu deanonymisieren. Wenn man den Eintritts und Ausgangsknoten eines Nutzers überwacht bzw. kontrolliert, da man diesen bereitgestellt hat, kann man anhand der Größe, der über das Netzwerk gesendeten Pakete feststellen, von welchem Eintrittsknoten der Datenverkehr kommt. Wenn die USA also 60% der Nodes stellt, hat die USA auch in gewisser Weise “Zugriff” auf das Tor-Netzwerk, da sie die gesendeten Daten miteinander in Verbindung bringen können.

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Auf der ITASEC 2019 in Pisa, gab’s ein Paper mit dem Titel: “Darknet Security: A Categorization of Attacks to the Tor Network”, das 16 relevante Angriffs-Kategorien auf Client, Server, oder Tor-Netz kurz beschreibt. paper

Im Gegensatz zur Finanzierungskiste, sind Protokoll-Schwächen und Lücken recht gut dokumentiert und durch OpSec z.T. abwendbar (vertrauenswürdige Entry/Exit-Nodes eintragen, LEs auf Middle-Nodes versauern lassen, um @mammon oben aufzugreifen).

Gefahren durch mittelmäßige Shop-Software, E-Commerce, oder Parallel Construction Risiken bleiben; muß dann jeder für sich entscheiden, ob Bitcoin-Blüten aus Italy das wert sind.

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