Facebooks Anzeigentool "ethnic affinities" ermöglicht Rassismus

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Kommentar von Diener am 31.10.2016 23:24:
Meiner Meinung nach ist es bloß Semantik, zwischen ‚ethnic affinities‘ und 'Rassenzugehörigkeit zu unterscheiden. Bleibt nur zur hoffen, dass Facebook entsprechend reagiert und die Möglichkeit entfernt, Zielgruppen danach einzuschränken.
Ein wenig zum Schmunzeln bringt mich die Angelegenheit aber unter einem anderen Gesichtspunkt: Facebook, ein Unternehmen, dem, wenn ich mich recht erinnere, erst vor wenigen Wochen vorgeworfen wurde, die Wahlen in den vereinigten Staaten unrechtmäßig zu manipulieren und zwar in Richtung einer Partei, die sich selbst auch als die Partei der Gleichheit (party of equality) bezeichnet, bietet den (zahlenden!) Kunden die Möglichkeit, trotz genau dieser angepriesenen Gleichheit Gruppen klar abtrennen zu können, wodurch das ganze irgendwie ad absurdum geführt wird.

Profit trumpft hier wohl Werte. Oder findet die unbarmherzige Datenkrake in ihrer Gier da Grenzen, wo gar keine sind?

Kommentar von ugurano am 01.11.2016 01:12:
wer mit sowas probleme hat, soll halt kein facebook benutzen, sondern google oder ab ins tor