EU-Kommission: Mit Bargeld-Limit gegen Geldwäsche

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Im Namen der Terrorbekämpfung setzt man uns immer engere Grenzen. Und wie üblich wird sich niemand deswegen aufregen…

Nach Einführung des Gesetzes würden Drogendealer also nur noch Kartenzahlung akzeptieren, wenn der Wert 10.000€ überschreitet?
Ein faszinierender Fortschritt in Richtung Digitalisierung der EU. Sarkasmus

„Ein wesentliches Merkmal von Bargeld ist, dass es anonyme Transaktionen ermöglicht. Diese Anonymität kann missbraucht werden."

Die Möglichkeit etwas zu Missbrauchen ist also schon genug um besagtes einzuschränken.
Das zeigt ganz gut die Denkweise der führenden Kräfte der EU auf.
Ist auch nicht der einzige Bereich in dem es problematische Ausmaße annimmt.

In Zukunft wird das Limit dann immer weiter gesenkt, bis man sich nicht einmal einen Kaffeeautomaten mit Bargeld kaufen kann und alles bargeldlos umgesetzt wird.

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Die EU-Kommission für Wirtschaft / Finanzen hat es so formuliert:

Am 2. Februar 2016 hat die Kommission eine Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament über einen Aktionsplan für ein intensiveres Vorgehen gegen Terrorismusfinanzierung veröffentlicht (COM(2016) 50). Darin heißt es: „Zur Finanzierung terroristischer Machenschaften wird weitgehend auf Barzahlungen zurückgegriffen. … Auch eine Obergrenze für Barzahlungen käme in Betracht. In mehreren Mitgliedstaaten sind beispielsweise Barzahlungen oberhalb eines bestimmten Betrags verboten.“ Der Rat „Wirtschaft und Finanzen“ kam am 12. Februar 2016 überein, dass die Kommission die Notwendigkeit geeigneter Beschränkungen für Barzahlungen, die bestimmte Obergrenzen überschreiten, untersuchen sollte.

Ein wesentliches Merkmal von Bargeld ist, dass es anonyme Transaktionen ermöglicht. Diese Anonymität kann missbraucht werden. Die Möglichkeit, hohe Barzahlungen vorzunehmen, erleichtert insbesondere die Geldwäsche und die Terrorismusfinanzierung, da sich Bargeschäfte nur schwer kontrollieren lassen.

Beschränkungen für Barzahlungen wären ein Mittel zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten, die hohe Bargeldtransaktionen krimineller Organisationen mit sich bringen. Neben der Anmeldung von Barmitteln und anderen Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche würde die Begrenzung hoher Barzahlungen die Tätigkeiten terroristischer Netze und andere kriminelle Handlungen erschweren und somit eine präventive Wirkung entfalten. Ferner würden damit weitere Ermittlungen erleichtert, die der Nachverfolgung von Finanztransaktionen im Rahmen terroristischer Aktivitäten dienen.

In einer Reihe von Mitgliedstaaten bestehen (oder bestanden) bereits Beschränkungen für Barzahlungen als Mittel der Verbrechensbekämpfung. Auf der Ebene der Europäischen Union hat man sich jedoch noch nicht mit dieser Möglichkeit befasst. Die einschlägigen Maßnahmen könnten wegen ihres uneinheitlichen und unterschiedlichen Charakters das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes beeinträchtigen. Ziel der Initiative ist es daher zu prüfen, ob Maßnahmen auf EU-Ebene angezeigt sind, und ob gesetzgeberische oder andere Maßnahmen aufgrund einer solchen Prüfung eingeleitet werden sollten

Fällt da niemandem was auf??

Das Bargeld-Limit soll nicht die normalen EU-Bürger maßregeln, sondern nur die Kriminellen. Haben die Herrn / Damen Politiker nicht mal eine Minute daran verschwendet, dass es Kriminelle absolut null interessiert - sie agieren nämlich grundsätzlich gegen das Gesetz, sonst wären es ja keine Kriminellen… :rofl: :rofl: Also wird diese Limitierung sie auch nicht interessieren! Wenn dann das besagte Geld wieder dem legalen Wirtschaftskreislauf zugeführt wird, wird halt nicht wie bisher eine Einzahlungsstelle für 50.000€ genutzt, sondern fünf Einzahlungsstellen, die jeweils für 10.000€ genutzt werden. Kostet die Buchmacher der Organisationen bestimmt 30 Minuten Mühe! :ok_hand: