Cyberbunker: Anklageschrift geleakt – hat die Polizei jahrelang mitgehört?

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Najaaa…ich sag mal soviel:

Angefangen hat der Krimi ja damals eigentlich hier →

Von 1996 - 2002 war ja CB1.0 in den Niederlanden das Baby von Xennt. Als dann 2002 bei dem großen Brand in dem MDMA-Labor (auch Labor für weitere Drogenarten) im Bunker Schluss war und die holl. Behörden die Hintergründe eher heimlich beleuchtet und ermittelt haben, kann man sich dazu schon einen Teil denken!
Xennt ist diesbezüglich nie zur Verantwortung gezogen worden - er war auch kurz danach untergetaucht und verschwunden, um dann fast 11 Jahre später auf dem Mount Royal den CB2.0 kaufen zu können - Geld spielte wohl überhaupt keine Rolle zu dem Zeitpunkt!
Man hat Xennt auch immer Verbindungen zu dem schottischen „The Penguin“ Drogen-Baron nachgesagt über zig Jahre. Dieser kontrolliert europaweit den Drogen Im -und Export / teilweise auch über europ. Grenzen hinweg.
Kurz vor dem Kauf in Traben-Trabach, wurde der Schotte doch mit Xennt zusammen dort in der Innenstadt mehrfach gesehen…mehr will ich nicht sagen jetzt…! !36_e58b5f83087387e7ba0b17ecfbd8a92b

Zwei Tage später war der Bunker-Deal abgeschlossen :bangbang: Das war ja alles 2013. Acht Tage vor dem avisierten Verkaufsdatum informierte daraufhin das LKA Rheinland-Pfalz die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) darüber, „dass der potenzielle Käufer der Immobilie den Standort für ein Rechenzentrum unter anderem auch zur Begehung und Unterstützung von Straftaten im Internet nutzen könne“. Gegenüber dem Spiegel erklärte die Bima 2019, man habe sich durchaus mit dem LKA „abgestimmt“. Dort hätten zum damaligen Zeitpunkt aber keine Erkenntnisse vorgelegen!!
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In den Wochen vor dem eigentlichen Einzug der CB - Mannschaft mit ihrer Hardware, waren diverse ehem. Militärangehörige und weitere „unbekannte Personen“ mehrfach im Bunker, um u.a. am Stromverteilungssystem zu arbeiten und den Einzug „vorzubereiten“ :bangbang: Genügend Zeit und Gelegenheiten, um den SPY unbehelligt im doppelten Boden des 3. Stocks unauffällig zu platzieren!! 35_219be8b45e6aa59c6bafbc63a0c49424

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Leider war es uns aus rechtlichen Gründen nicht möglich, das Dokument zu verlinken. Ich wollte nicht schon wieder Besuch von der Polidsey bekommen. :wink:

Danke an @Sunny für den spannenden Artikel.

Dann verlinke doch hier rüber und lege dort die Sachen ab…

https://secproof.cu.ma/

SecProof is an anon pastebin where the server has zero knowledge of pasted data! Data is encrypted / decrypted on the fly, using 256 bits AES! No information left on the SecProof ! SecProof = no IP logs! VPN or TOR nodes allowed! If server provider logs IP, no matter!

Was du hier lesen kannst, stimmt schon…weiß ich aus sicherer Qualle!! :wink: :rofl: :rofl:
Kann man auch sich selbst zerstörend ablegen bzw. mit Haltbarkeitsdatum bis zum Auto-Delete…28_cd5b82eaf02d1f68292ddcead4d35c5f

Sogar sein Bett war verwanzt und ihnen ist kein Pfurz entgangen :rofl: :rofl:

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@VIP Hier im Forum gilt doch das exakt gleiche Recht, wonach der Link verboten wäre.

Gollum hat mal nachgefragt bei der Staatsanwaltschaft:

Der Koblenzer Oberstaatsanwalt Jörg Angerer teilte auf Anfrage von Golem.de mit: „Da von hier aus keine Übersetzung der Anklage ins Englische veranlasst wurde, ist die englischsprachige Version der Anklageschrift nicht authentisch.“ Nicht beantworten kann er daher die Frage, warum in dem Schreiben behauptet wird, Kamphuis sei am 27. September 2019 festgenommen worden und warum der Angeklagte R. in der Anklageschrift nicht erwähnt wird.

Ob sich etwa Sven Olaf von HastenichtGesehen einen Scherz erlaubt hat? Möglich ist bei dem jungen Mann wirklich alles. SovK ist noch immer auf der Flucht, was der einzige entscheidende Fehler in der Anklage war. Ja, bis auf die Tatsache, dass es keine englischsprachige gab, aber wie sollte er das in Spananien mitbekommen?

Ich frage mich, warum es dann überhaupt eine englische Version gab :interrobang: Wäre zumindest unlogisch bei einem deutschen Gerichtsverfahren und der Anklage durch eine deutsche Staatsanwaltschaft…
Es wäre natürlich erklärbar, wenn man als holländischer Bürger besser englisch als deutsch schreiben kann…aber so verballert ist, die logischen Zusammenhänge der deutschen Juristik dabei zu beachten :bangbang: :rofl: :rofl:

Eben genau deswegen hätte es rein theoretisch sein können. Nur gut, dass Gollum mal nachgefragt hat…

Es ist soweit im CB-Prozess !!

Oberstaatsanwalt Jörg Angerer hat am Donnerstag sein Plädoyer vor dem Landgericht Trier gehalten. Für den 62 Jahre alten „Hauptangeklagten“ Herman Johan Xennt forderte er eine Haftstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten.
Ein sogenannter Manager (52) der mutmaßlichen Bande soll laut Angerer eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten bekommen.
Der Sohn des Hauptangeklagten Xennt, eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.
Bei den übrigen Angeklagten liegen die geforderten Strafen zwischen drei Jahren und einem Jahr und neun Monaten, letztere könne zur Bewährung ausgesetzt werden, sagte Angerer. Der Prozess geht kommenden Montag weiter, mit den Plädoyes der Verteidiger.
(Quelle: SZ)

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200w (1)

knaststrafen wird es aufjedenfall hageln, mal schauen wie hoch, denke in etwa so, wie die staatsanwaltschaft fordert, die beweislast ist einfach zu hoch.

Aber egal, wie die Urteile ausfallen…es wird Revisionen / Berufungen geben - das haben alle Beteiligten quasi schon angekündigt.
Da es diesen Tatbestand in DE noch nicht gab zuvor, hat die Staatsanwaltschaft schon eingeworfen, dass sie den fall an den Bundesgerichtshof weitergeben werden! Und wenn dieser mit im Spiel ist, dann ist der EUGh auch nicht mehr weit! Das Schauspiel kann sich also noch ewig hinziehen!!
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Schon. Aber die Verdächtigen bleiben schön in U-Haft bis dahin, davon kannste ja wohl ausgehen.

Dann aber mit der Begründung der „Fluchtgefahr“, weil sie sonst den zuvor verhängten Haftstrafen entziehen könnten :wink: