Chelsea Manning wird begnadigt

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Kommentar von Ewald:
Schlagartig wird sich die Zahl der Artikel hier drastisch reduzieren.
Keine wöchtentlichen Bulletins über den Gesundheitszustand, die Qualität des Essens im Gefängnis oder das Leben als Frau äh Mann oder was auch immer in einem Männergefängnis.
Ich hoffe mal, Annika Kremer weiss die nun gewonnene freie Zeit gut zu nutzen.

Du kannst ja gerne mal mit Manning tauschen und schauen, ob das so komfortabel ist im Militärgefängnis. Wir freuen uns dann auf Deinen Artikel hier exklusiv bei Tarnkappe.info :wink:

Kommentar von Ewald:
Warum sollte ich das machen? Ich bin weder im Besitz von geheimen Informationen noch habe ich vor, diese an Wikileaks zu geben, selbst wenn ich sie hätte.
Vielleicht reicht es ja auch Prison Break zu schauen :wink:

Kommentar von Annika Kremer:
Was Lars sagt. Ansonsten, gegen mich kannst du herumstänkern, so viel du magst, ich habe ein dickes Fell, sonst hätte ich schon Gulli nicht überlebt. Aber lass diesen transphoben Scheiß, sonst werden wir hier mal ein bisschen weniger großzügig mit deinen Beiträgen.

Kommentar von TeeB:
Ui, bisschen dünnes Fell Annika? Also ich kann bei Ewalds Kommentar nichts transphobes erkennen.

Kommentar von Annika Kremer:
Dann musst du genauer hinschauen. Diese dumme Bemerkung von wegen „als Frau äh Mann oder was auch immer in einem Männergefängnis“ war vollkommen überflüssig und ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige Betroffene das als verletzend empfinden. Und du hast recht, bei so etwas verstehe ich überhaupt keinen Spaß. Legt euch mit Leuten an, die es nicht eh schon schwer haben.

Kommentar von TeeB:
Aha. Dann darf man zukünftig gar nichts mehr äußern? Dann kann man auch niemanden verletzen. Man, man, man…

Kommentar von Annika Kremer:
Für die meisten Leute ist der Unterschied zwischen „keinen diskriminierenden Schrott“ und „gar nichts“ klar erkennbar. Wenn du damit Probleme hast, ist es vielleicht wirklich am besten, du hältst ein Weilchen die Tastatur still, bis du dich weitergebildet hast…

Kommentar von Ewald:
Leider wird mein Kommentar nicht freigeschaltet. Dann noch mal so:
Ob Manning nun ein Mann oder eine Frau ist, spielt eigentlich keine Rolle. Für die Behörden allerdings schon, denn wo bringt man einen Mann unter, der Hormone nimmt, sich eine Perrücke aufsetzt und sich für eine Frau hält? Im Männergefägnis? Oder doch besser im Frauengefängnis, obwohl derjenige/diejenige ein Mann ist.
Wahrscheinlich wären Transgender Gefängnisse die beste Lösung.

Ganz erstaunlich Annika, wie Du auf diesen eigentlich unwesentlichen Sidekick angesprungen bist.
Ja, ich gebe zu, die beste Quelle um sich nach dem aktuellen Gesundheits- oder Seelenzustand von Manning zu informieren warst eindeutig Du.

Ich hätte aber eine gute Idee, wie Du das Vakuum füllen kannst ab Mai:
Versuche doch mal zu recherchieren, wieviele Menschen im Nahen Osten ihr Leben verloren haben, weil deren Klarnamen in den geleakten Dokumenten ungeschwärzt von Wikileaks veröffentlicht wurden.
Und wenn Du die ersten Zahlen und Schicksale mitbekommen hast, dann könnte sogar die Erkenntnis winken, warum Snowden seine Unterlagen nicht an Wikileaks gegeben hat.

Give it a try.

Kommentar von TeeB:
Schade, dass meine Antwort hierauf nicht veröffentlicht wurde. Hab ich was geschrieben, dass hier irgendwie gegen die Regeln verstößt? Falls ja, teilt mir doch bitte mit, was genau. Falls nein muss ich wohl davon ausgehen, dass hier Kritik an Annikas Verhalten nicht erwünscht ist und zensiert wird.

Kommentar von EiTeeXperte:
Nun ja, für die Veröffentlichung im Klartext ist ja eher der Dauergast in der equadorianischen Botschaft verantwortlich und nicht Chelsea Manning, die jetzt begnadigt wurde.
Punkt ist doch, sie hat Verrat begangen weil sie Dienstgeheimnisse weitergegeben hatte.
Deshalb wurde auch eine recht harte Strafe als Exempel verhängt, um Nachahmer abzuschrecken.
Soweit so gut, oder schlecht - je nach Sichtweise.
Manning muss das auch klar gewesen sein. Mit Geld konnte sie nicht rechnen, also ist es schon glaubhaft, dass sie das aus innerer Überzeugung heraus getan hat. Besonders schlau hat sie sich auch nicht angesellt, ich sage nur Manning Bug.
Fakt ist aber auch, das dieser Verrat ziemlich schlimme Missstände belegt hat.
Eigentlich hätten die Verantwortlichen von sich heraus sowas hart ahnden und unterbinden müssen.
Teilweise wurde ja etwas unternommen, aber eben eher butterweich, wenn man die Strafe von Manning als Maßstab nimmt. Ist so eine Sache, sperre ich technisch gute Piloten wegen erwiesener Kriegsverbrechen ein, oder kehre ich das Ganze unter den Teppich und winke ganz böse mit dem Zeigefinger.
Man beachte aber bitte, dass das mit Sicherheit nicht auf alle US-Soldaten zu verallgemeinern ist.
Und nicht zuletzt sind auch die Informanten der USA die eventuell betroffen sind, objektiv betrachtet, Verräter gegenüber irgendjemandem, nur eben nützliche im Sinne der USA und müssen sich über die Konsequenzen ihres Tuns, wie eben auch die gute Manning im klaren sein. Berufsrisiko eben.
Vermutlich werden die mehrheitlich nicht unentgeltlich tätig gewesen sein. Das die sich gegenseitig anzinken, um die Amis dazu zu bringen für die die Drecksarbeit zu machen, ist ebenfalls eine Tatsache.
Wo einfach so Helipiloten und Drohnen Leute abknallen, kann man vermutlich nicht mit einem ordentlichen Gerichtsverfahren rechnen, wenn man der Spionage bezichtigt wird.
Zumal die sprichwörtliche Güte und Gnade der Komabattanten in der Region, spätestens seit IS und gemäßigten Rebellen, jedem bekannt sein dürften.

Kommentar von Annika Kremer:
Noch nicht einmal die US-Regierung hat jemals belegen können, dass es überhaupt solche Fälle gegeben hat. Und die werden sich schon Mühe gegeben haben…

Kommentar von Annika Kremer:
Das hatten wir schon, Du darfst mich kritisieren, so viel du möchtest, nur diskriminierendes Gebashe gegen Minderheiten lösche ich ganz gerne mal. Das ist zumindest meine Policy, ob die Kollegen irgendein ad hominem gegen mich gelöscht haben, bevor ich es gesehen habe, musst du die fragen, wir sind ja hier alle nicht 24/7 als Kindergärtnerinnen und Kindergärtner tätig…

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Kommentar von EiTeeXperte:
Ich habe mir bei der Wahl der Personalpronomen schon etwas gedacht.
Manning war zum Zeitpunkt seines Wirkens rechtlich wie biologisch eindeutig maskulin.
Als Person der Zeitgeschichte und das ist sie nach dem Wirbel der verursacht wurde, sollte das durchaus erwähnt werden.

Danke