Chelsea Manning: "Ich bin keine Verräterin"

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Kommentar von Frodo Beutlin:
Ist es noch eine Demokratie wenn man in Anbetracht möglicher Konsequenzen nicht mehr sagen kann, was man will?

Kommentar von Paddy:
Manning hat 2 schwere Fehler begangen

  1. Zur Armee zu gehen und zu schwören seinem Vaterland zu dienen und
  2. anschließend den Schwur zu brechen, das kommt natürlich nie gut an, und was jetzt nach seiner Freilassung passiert liegt doch hoffentlich in seiner Hand. Wenn er sich weiter instrumentalisieren lässt, wird er sich der Hetzjagd seiner Gegner nicht entziehen können, da hilft auch kein Gejammer über eine gestörte Privatsphäre der Gesellschaft. Die meisten Menschen geben ihre Privatsphäre doch freiwillig preis und das ist doch bei ihm genauso. Natürlich ist ziviler Ungehorsam wichtig, wenn er denn angebracht ist, aber als Soldat ist man kein Zivilist. Manning hat uns allen vielleicht einen großen Dienst erwiesen, er ist begnadigt und das war es dann aber auch.

Kommentar von Teeb:
Oh, oh,… Du hast ER geschrieben, das wird Annika gar nicht gefallen…

Mir auch nicht btw., immerhin hat sie ihr Geschlecht geändert und daran gibt es auch nichts auszusetzen, finde ich.

Kommentar von Gustav Gans:
Bei „dystopischer Roman“ kam mir irgendwie erstmal Cronos Cube in den Sinn…

Kommentar von Frauenhaus:
Ich finde es unerträglich, dass mittlerweile in jedem Artikel das generische Maskulinum ignoriert und stattdessen die Verschandelung der deutschen Sprache, auch „gendern“ genannt, konsequent durchgezogen wird. Wenn das Geschlecht keine Rolle spielt redet man von „Kritikern“ und „Politikern“, bis auf unsinnige, ideologische Motivation gibt es keinen Grund von „Kritikerinnen und Kritikern“ sowie „Politikerinnen und Politikern“ zu sprechen. Sein lassen - sofort!

Bitte bezieht Euch in den Kommentaren auf den Inhalt des Beitrags. Weitere geschlechtsspezifische Kommentare sind off topic und werden nicht freigeschaltet.

Kommentar von Schneeflöckchen:
„Daneben kritisierte Manning auch den Mangel an Privatsphäre in der heutigen Gesellschaft.“

Beklagt sich über den Mangel an Privatsphäre, liebäugelt aber mit einer Senatskandidatur?

Da sollte sich das Schneeflöcken mal fix ein ganz dickes Fell zulegen, die US Politik ist nix für Heulsusen. Allerdings, wenn Oprah Winfrey - wie letzthin berichtet - sich als bessere Präsidentin sieht als der derzeitige Orang-Utan und ernsthaft eine politische Karriere anstrebt, dann wird es für Miss Chelsea sicher einfacher. Frauen unter sich und so.

Fragwürdig ist auch ihre Erklärung, warum sie sich als für die Politik geeignet ansieht: sie hat 1000 Bücher gelesen im Knast.

Na gut, das habe ich auch (wenngleich nicht im Knast ^^) - also, wenn das als Qualifikation ausreicht, darf ich demnächst dann hier Werbung machen, wenn ich als potentieller Bundestagskandidat werben möchte?

„Chelsea Manning: Ex-soldier files to run for US Senate in Maryland.“
„i read nearly 1000 books of all different kinds, from all kinds of people, and enriched my knowledge, heart, and soul in 7 years of prison …“