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Kommentar von Kunstsoldat:
„Auch hat Amazon Personen, die nachweislich über ihren Account E-Books befreit haben, um sie illegal in Umlauf zu bringen, nicht den Zugang zum hauseigenen Online-Shop gesperrt.“

Also ist amazon in der Lage zu sehen, welcher Kunde seine Kindle eBooks vom DRM befreit? Das wäre dann ja auch eine interessante Neuigkeit für Leute, die ihre Kindle eBooks „alfen“ um sie auf anderen Readern lesen zu können.

Nein, das wurde strafrechtlich verfolgt und mit Kenntnis von Amazon.

Kommentar von Manuel Bonik:
Scribd kann man natürlich nicht als 100prozentige Piraterieseite betrachten. Sie haben ja mit vielen Verlagen tatsächlich Verträge. Andererseits ist die Seite so gestaltet, dass Piraterie möglich ist, und die dürfte nicht wenig zur großen Attraktivität dieser Seite beitragen. Insgesamt also eine „Hybrid-Seite“, ähnlich wie Youtube. Wenn man da Copyright-Problem hat, lassen die sich durchaus beseitigen, aber es ist halt mit einigen Mühen (Links finden und abmelden) verbunden. Umkehrschluss: Wer sich diesen Mühen nicht unterzieht, hat offensichtlich kein Problem.

Liebe Leser, wenn ihr die intektuellen Exzesse des vorstehenden Absatzes verstanden habt, habt ihr weit mehr kapiert als jeglicher Verlag, der Opfer von Scribd ist, und das sind ziemlich viele.