Archetyp: neuer Darknet-Drogenshop will an die Spitze - Interview

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Danke fĂŒr die ganzen Drogenshop-Links lieber Lars, endlich weiß ich wo ich mein Heroin bestellen kann.

Deine Maria, (14)

P.S. Hoffe du kannst dir von den Klicks die Leberwurst doppelt so dick aufs Brot schmieren, du kannst es ja offensichtlich vertragen!

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Ich mag gar keine Leberwurst. Ich fand seine Antworten allerdings ĂŒberaus spannend. Andere Meinungen?

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Drogen zu verharmlosen und als „gar nicht so schlimm“ darzustellen ist das DĂŒmmste was man machen kann. Und dann noch mit dem Argument das ja Alkohol als Droge auch legal ist. NatĂŒrlich fĂŒhrt auch Alkohol zu viel Unheil, doch das rechtfertigt keinesfalls das Argument das wir ja dann auch jede andere Droge leicht zugĂ€nglich machen können.
„Drogen schaden nur der konsumierenden Person, sonst niemanden.“ Das ist wohl die Untertreibung des Jahrhunderts. Mein Arbeitsplatz ist voll mit Konsumenten und Dealern und keiner von denen ist dort weil er selbst Drogen genommen und nur sich selbst geschadet hat. BeschaffungskriminalitĂ€t, Rivalisierende Gangs die ihr Revier mit Gewalt erweitert haben, Dealen mit Drogen an Grund -und Oberschulen. Ja Grundschulen, wer Kindern Drogen andreht um sich selbst zu bereichern und diese damit in die Sucht treibt und deren Leben zerstört steht fĂŒr mich auf einer Stufe mit Mördern.
Ich kann nur hoffen das dein Interview-Junkie sich immernoch selbst ĂŒberschĂ€tzt und sich fĂŒr zu sicher hĂ€lt, desto eher klicken die Handschellen. Ihm auch noch eine BĂŒhne zu bieten halte ich fĂŒr nicht richtig, so etwas gehört nicht noch gefördert.

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„Bei Archetyp fĂ€llt auf, dass man alles mit Liebe und sehr aufwĂ€ndig produziert hat.“ Und Lars, hat dich der Eyecatcher schon zu einer Order verleitet? Was darfs denn sein, bissle Haze oder doch lieber gleich ne Familienpackung Heroin mit dem Rabattcode Lars10 noch 10% sparen.

Hatte man zuletzt noch einen Restfunken Respekt fĂŒr deine Arbeit, ist er hier nun vollends erloschen.
Wie kann man eigentlich einem verstrahlten und abgehobenem Junkie -mehr ist dieser Mensch mMn nicht- eine Plattform zum bewerben bieten und dann noch ernsthaft schreiben „sieht ja alles ganz toll aus und die Antworten fand ich spannend“. Was denkst du dir eigentlich dabei? Wenn das jetzt jĂŒngere Menschen lesen? Denkst du nicht auch, dass du da dann zumindest mit drin steckst, weil du quasi Werbung gemacht hast? Kannst du das vor dir selbst verantworten wenn du in den Spiegel guckst? Letzteres eventuell sogar die bessere Lösung. Schreib lieber fĂŒr den Spiegel und mache nicht fĂŒr Darknet Menschen auch noch gratis Werbung.

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Toller Bericht aber ein wenig schmunzeln musste ich schon, nachdem der ex Kriminelle, gelÀuterte mal ebend raushaut, die konkurrenz gehackt zu haben. :face_with_raised_eyebrow: :joy_cat: Dennoch gefÀllt mir die Idee hinter dem Forum.

Na wenn dich die ganzen Junkies und Gangster in der NĂ€he von Schulhöfen stören, sollte es doch in deinem Interesse sein, dass der Stoff ĂŒbers Internet vertickt wird. Menschen nahmen schon immer Substanzen, einige können damit umgehen, andere nicht.

Drogen schaden nur der konsumierenden Person, sonst niemanden.

Na wenn der Schaden den Nutzen ĂŒberwiegen wĂŒrde, dann wĂŒrden sie es ja nicht machen. Eher ist der Nutzen ein kurzfristiges gutes GefĂŒhl, und der Schaden liegt dann in der eigenen Zukunft oder bei anderen Leuten.

Sind das dann mindestens 95% erwachsene und verantwortungsvolle Eigenverbraucher, und nur 5% Kleindealer, die den ĂŒber die Plattform bezogenen Stoff auf dem Schulhof vertickern, so dass man diese Minderheit unter den Tisch fallen lassen kann, idealisierenderweise? Im Gegensatz zum bösen Fraud, bei dem ja 100% andere Leute geschĂ€digt werden.

Drogen schaden immer auch den Partnern und der Familie. In meiner Familie sind bzw. waren zwei Personen alkoholabhÀngig, von daher kann ich das gut beurteilen. Wenn eine werdende Mutter Drogen nimmt, auch Alkohol, schÀdigt sie sogar ihr Baby im Bauch. Ich habe im Behindertenbereich einen jungen Mann kennengelernt, der auf diese Weise zu seinem Hirnschaden kam. Traurige Geschichte. Und der deutsche Staat kassiert noch schön dabei ab, das gleiche bei der Tabaksteuer.

Ich wusste natĂŒrlich, dass das Interview kontrovers aufgenommen werden wĂŒrde. Aber ich finde es persönlich wichtig, auch mal ganz andere Seiten bzw. Personen zur Sprache kommen zu lassen. Wir hatten ja auch schon Interviews aus dem Fraud-Bereich oder mit einem Cyberkriminellen, die sind interessanterweise kaum kritisiert worden. Ist es ehtisch vertretbarer, sich an den geklauten Daten Dritter zu bereichern als sich (und Umfeld) mit Drogen zu schĂ€digen? Schwierig. Aber diese Frage sollte man so auch nicht stellen. Ohne Zweifel ist beides verwerflich.

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Gekonnt ausgewichen, aber deine Maske fĂ€llt und fĂ€llt. Vielleicht sehen wir dich hier demnĂ€chst im Sissy-Kleidchen, das wĂ€re doch mal was, alles fĂŒr die Klicks!

Ein spannendes investigatives Interview hĂ€tte man auch machen können, ohne den Shop namentlich zu nennen und zu bewerben. Aber oh wait, dann hĂ€tte es ja mindestens eine der beteiligten Parteien nicht gemacht, denn es ist nichts anderes als Werbung. Heul’ bitte nicht rum, wenn die Polizei wieder bei dir einlaufen. Du bettelst darum und das wegen 0,50€ CPM :smiley:

Was fĂŒr ein „lohnendes“ Unterfangen angesichts der lĂ€cherlichen TKP-Preise. Auch interessant, dass Du 0,0 auf meine Argumentation eingehst. Aber wahrscheinlich ist Dir klar, dass Du damit nichts gewinnen kannst.

Die Polizei kommt so oder so. Die sind sogar nach einer völlig sinnfrei formulierten Online-Anzeige eines angeblichen PÀdagogen gekommen, der nicht dazu in der Lage war, einen einzigen Satz fehlerfrei zu schreiben.

Ich habe fĂŒr dieses Interview vom Betreiber des Online-Shops keinen Cent erhalten. Und wir haben niemanden zu einer Straftat aufgefordert. Mit welcher regulĂ€ren BegrĂŒndung soll die Polizei denn eine Hausdurchsuchung machen? Aber wie schon hĂ€ufiger gesehen, brauchen die keine wirklichen Anhaltspunkte dafĂŒr. Ich rechne in 2021 sowieso mit einer weiteren Durchsuchung, ist jetzt alle zwei Jahre der Fall. Sie werden hier nicht einmal eine schwarz kopierte Audio-CD finden, geschweige irgend etwas anderes von Interesse.

ABER DENK DOCH EINER AN DIE KINDER. Was man hier lesen kann, kannst du auch ĂŒberall sonst im Internet finden. Es werden hier keine Geheimnisse ausgeplaudert. Geh mal auf andere IT Seiten wie Golem oder Heise und gut dir an, worĂŒber da berichtet wird. Dort kann man auch viele Meldungen ĂŒber Viren oder Exploits als Anleitung nehmen, viele illegale Dinge zu tun. Mit dem Wissen von Heise oder Golem, könnte ich das Facebook Konto deiner Omer hacken und darĂŒber die pösen Drogen verkaufen :frowning:

Jede Medaille hat nun mal zwei Seiten. Wenn in unserem Land Drogen (Auch harte Drogen) reguliert an Konsumenten abgegeben werden dĂŒrften, hĂ€tte wir die Probleme mit dem Schwarzmarkt wahrscheinlich nicht in dem Ausmaß wie heute.

In der FAZ war neulich ein Artikel ĂŒber einen Mörder, dem eine BĂŒhne zu bieten ist dann wahrscheinlich genauso schlimm.

Oh neim :frowning:

Am besten stellst du beim nĂ€chsten mal Snacks und kalte GetrĂ€nke fĂŒr die Beamten bereit.

Ja, gute Idee. Wenn ich nur vorher wĂŒsste, wann, wĂŒrde das das Catering vereinfachen. :wink:

Wir haben auch schon Scherze gemacht, dass jedes Mal mehr Leute kommen. Das letzte Mal 5, davor nur 3. Bei nÀchster Gelegenheit feiern wir dann eine behördlich verbotene Corona Party hier in Bergisch Gladbach bei mir in der Wohnung.

Ob man dann noch eine Praktikantin zusÀtzlich dazu bitten wird? Eine war ja schon beim letzten Mal dabei. Datenschutz? Nie gehört bei der Polizei.

Ich dachte auch eher an Softdrinks und Chips. MĂŒssen ja keine frisch belegten Brötchen sein.

Ja normal. Woher soll die Exekutive auch Ahnung von dem haben, was die Legislative sich ausdenkt?

Der Marketplace macht auf jeden Fall einen sehr durchdachten Eindruck. Dass ausschließlich Monero akzeptiert wird ist schon mal sehr vernĂŒnftig. Seit der Ring CT-Implementierung kann selbst der grĂ¶ĂŸte Trottel nichtmehr viel falsch machen, und sowohl Dash als auch Zcash sind defacto zu nutzlosem Beiwerk degradiert worden.

Ich will im Übrigen gar nicht wissen, wie viele Leute vor ~5 Jahren oder so, als sich das GerĂŒcht um die angebliche AnonymitĂ€t von Bitcoinzahlungen noch hartnĂ€ckig hielt, auf irgendeiner Handelsplattform mit ihren Realdaten aufgeschlagen sind und anschließend aus demselben Wallet heraus Straftaten begangen haben. Da hatte der ein oder andere sicher mehr GlĂŒck als Verstand!

Noch vernĂŒnftiger ist es aber sicherlich, auch dem Monero nicht hundertprozentig zu vertrauen und auch hier fĂŒr den Tag X vorzusorgen, indem man Wege effektiv durch verschiedene Blockchains verschleiert, Tor-Nodes nutzt und seine Realdaten von Handelsplattformen fern hĂ€lt. Dass der Monero in 5 Jahren gecrackt werden kann, halte ich zwar inetwa fĂŒr so wahrscheinlich, dass das FBI AES-256 mit entsprechend starken Passwörtern brutforcen kann, aber hey, man weiss in der Welt der Technik nie was morgen möglich sein wird! Es gibt zwar auch Algorithmen, die sicher gegen Quantencomputer sind, aber das mĂŒsste dann auch alles erstmal angepasst und implementiert werden - wie beim letzten grĂ¶ĂŸeren Update vom Monero-Code.

Also ich bin der Meinung, dass es möglich sein sollte den Entwickler nicht einzuschrÀnken in seiner Sichtweise oder Wortwahl.
Das Forum ist doch dafĂŒr da dieses dann zu diskutieren.
Tarnkappe berichtet doch schon immer ĂŒber Themen im Graubereich oder darĂŒber hinaus. Und genau deshalb lesen hier doch viele die Artikel.

Warum muss man da persönlich werden?
Wenn man da wirklich so ein Problem mit hat, kann man sich auch anders ausdrĂŒcken.

Zudem, wenn Maria, 14 in der Lage ist sich ins Darknet einzuwĂ€hlen und Monero zu kaufen, dann hat Tarnkappe sicher nicht die erste BrĂŒcke gebaut, dass sie Kontakt zu Drogen bekommt.

Allgemein sehe ich es nicht so naiv, wie der Interviewte, aber bin ebenfalls der Meinung, dass AufklĂ€rung und PrĂ€vention betroffenen Menschen mehr helfen wĂŒrde als ein Verbot und harte Strafen.
In Thailand bspw. gibt es drakonische GefĂ€ngnisstrafen fĂŒr Drogenkonsum, zurĂŒck geht er allerdings nicht.

Das Darknet ist sicher nicht die Lösung staatliche Kontrolle vorĂŒbergehend zu ersetzen, aber HĂ€ndlerbewertungen fĂŒhren wenigstens dazu, dass sich Konsumenten nicht mehr vergiften.

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moin moin

So zum ersten Maria, 14 ist 100 % fake da brauchen wir nicht drĂŒber reden zum zweiten wenn einer ins darknet möchte braucht er oder sie wie auch immer nicht uns punkt ach ehe ich es vergesse die Wortwahl da fĂŒr gibt es ja mods die ihre arbeit machen denn gesamten tag auf tarnkappe und ich werfe schon schnell denn hammer wenn mir was nicht gefĂ€llt ich brauche da auch nicht lange wie lars weiß :grinning: 


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P.S. 
nicht vergessen, wenn man ins Darknet will - Taschenlampe mitnehmen, ist ziemlich dunkel dort!!

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Mach dein Internet aus, hör auf Kaffee zu trinken, ess nichts SĂŒĂŸes, das sind Alles Drogen !!! 11 elf !!

Ansonsten lass doch bitte jeden Menschen frei entscheiden, ob er sich berauschen möchte, das geht dich gelinde gesagt nĂ€mlich gar nichts an. Tiere machen das im ĂŒbrigen auch, schlaue Tiere wohl gemerkt.

Dolphins purposely ‚getting high‘ on pufferfish - Dolphins

Why do we drink alcohol? The Drunken Monkey Argument

African Animals Getting Drunk From Ripe Marula Fruit

Wenn man ein bisschen dumm ist, versteht man nicht dass meine Antwort einfach nur Kritik an der ZugĂ€nglichkeit von Drogen im Internet(Clearnet) fĂŒr jedermann(insbesondere fĂŒr junge Menschen) ist. Ich bin ebenfalls mit der aktuellen Drogenpolitik 0,00 einverstanden. Ich freue mich fĂŒr dich, dass du bei deinem Kommentar wohl kurz einen Stehen hattest, weil du dachtest mit besonders gutem Wissen auftrumpen zu können und dir dabei extra viel MĂŒhe gegeben hast. Letztlich warst du, wie gesagt, einfach nur zu einfĂ€ltig meine Antwort zu verstehen. Vielleicht wolltest du uns auch einfach sagen, dass du es geil findest wenn Kinder im Internet Drogen bestellen können. Wenn du dich so sehr mit dem Thema beschĂ€ftigst dann wirst du sicher auch wissen, dass gerade in jungen Jahren VerfĂŒgbarkeit und daraus resultierende Konsum ein ganzes Leben zerstören kann.