Apple: Was gibt es Neues von der heutigen Keynote?

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Was wohl vergessen wurde zu erwähnen, wären die Preise bei der hier erwähnten Vollausstattung:

  • iPad Pro 11" = 2259€

  • iPad Pro 12,9" = 2579€

WTF, spinnen die? Wer soll das bitte bezahlen?

Das frage ich mich auch. Wer nicht explizit die auf die Funktionen von diesem iPad Pro angewiesen ist, kann sich für das Geld einen fertig PC, ein Notebook und ein günstiges Tablet kaufen… Anstatt das man es bei 512GB im iPad belässt und vielleicht die Option anbietet, den Speicherplatz durch eine SD Karte zu erweitern… In diesen iPads muss sich der teuerste Flashspeicher befinden, den es gibt.

dann fange schon mal an mit sparen wir als mods möchten gerne so einen haben und ich spreche nicht bloß für mich … :yum:

Vermutlich wird das jemand bezahlen der

  • 2TB Speicher
  • Ein Mini LED Display (gab es bisher nicht am Markt) mit 1.600 Nits
  • 5G Mobilfunk
  • einen Prozessor der schneller ist als die ĂĽberwiegende Desktop Konkurenz

in einem Tablet braucht.

Genau so sieht die Vollausstattung aus…inklusive dem M1-Chipsatz!
Das neue iPad Pro mit XDR-Display war an diesem Abend wohl die kleinste Ăśberraschung. Die AbkĂĽrzung XDR kennt man bereits vom horrend teuren Apple Pro Display, das 5.000 Euro und mehr kostet. Wie das teure Vorbild kann nun auch das 12,9-Zoll-iPad Pro dank ĂĽber 10.000 Mini-LEDs in der Display-Beleuchtung beeindruckende Helligkeits- und Kontrastwerte vorweisen:

Die winzigen LEDs bündelt Apple in 2.500 Dimming-Zonen und kann die Helligkeit so punktgenau regeln: Das sorgt für ein Kontrastverhältnis von 1000.000:1 und einer Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits. Regulär leuchtet der Bildschirm mit bis zu 1000 Nits was ebenfalls sehr hell ist.

Auch im kleinen 11-Zoll-Modell steckt nun der vielgelobte M1-Prozessor. Im Vergleich zum Vorgänger sorgt das für 50 Prozent mehr Rechenleistung und 40 Prozent mehr Grafikleistung. Das iPad Pro schließt damit allerspätestens jetzt leistungsmäßig zu deutlich dickeren und schwereren Profi-Notebooks auf.

Hinzu kam aber auch noch ein komplett neuer iMac:
Die wohl größte Überraschung war die Vorstellung der neuen iMacs. Sie wurden tatsächlich schon lange nicht mehr angefasst und erstrahlen jetzt in neuem Design und sieben knalligen Farben.

Kern des neuen iMacs ist ganz klar der M1-Chip. Apples neuer Prozessor ist aufgrund seiner Effizienz in der Lage viel Leistung abzurufen, ohne dabei allzu viel Wärme zu erzeugen. Das kleinere Logic-Board und die viel geringer dimensionierte Kühlung habe es ermöglicht, das neue Gerät um 50 Prozent im Volumen zu reduzieren. Das flache Design sieht tatsächlich ziemlich modern und schick aus – das MacBook Air hat ja bereits gezeigt, dass der M1 sich sogar passiv gekühlt sehr leistungsfähig betreiben lässt. Im Vergleich zum vorherigen kleinsten iMac biete der M1 85 Prozent Leistungssteigerung.
Auch sonst ist fast alles neu am iMac: Das 24-Zoll-Display zeigt mehr als 4K-Auflösung und bietet sehr anständige 500 Nits Helligkeit. Sechs Lautsprecher sollen für satten Sound sorgen, Kamera und Mikrofone wurden ebenfalls verbessert. Das Ethernet-Kabel wird übrigens in das USB-C-Ladegerät eingesteckt – clever. Macht die Ladegeräte vermutlich aber auch noch teurer.
Passend zu den insgesamt sieben verfügbaren Farben gibt es auch Tastatur, Maus oder Trackpad im selben Ton. Die neuen iMacs sind ebenfalls ab 30.4. vorbestellbar und werden in der zweiten Maihälfte ausgeliefert.

Der günstigste iMac mit Siebenkern-M1-CPU (wie im MacBook Air) kostet ab 1449 Euro und ist in Grün, Rosé, Blau und Silber erhältlich. Verbaut ist hier eine recht knapp bemessene SSD mit 256 GB und 8 MB Arbeitsspeicher.

Das Modell mit 8-Kern-M1-CPU (wie beim MacBook Pro) kostet ab 1669 Euro und ist neben den oben genannten Farben auch noch in Orange, Gelb und Violett erhältlich.

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REvil-Ransomware bei Apple-Fertiger Quanta:

Die Angreifer drohen damit, bei Quanta entwendete Blueprints von Apple-Produkten (neue und zukünftige Produkte) zu veröffentlichen, bis eine Zahlung erfolgt.

Bislang wurden im Dark Web fünfzehn schematische Zeichnungen eines aktuellen MacBooks veröffentlicht, wie Bloomberg berichtet. Darin seien spezifische Größen, Kapazitäten und Seriennummern von Komponenten enthalten, ein Dokument sei im März von einem Apple-Designer unterzeichnet worden.

Die Dateien enthalten auch ein Bild, das den I/O eines neuen MacBook Pro mit USB-C, HDMI und einem SD-Kartensteckplatz auf der rechten Seite des Geräts zeigt.
Bereits im Januar sagte der Analyst Ming-Chi Kuo, dass das MacBook Pro 2021 I/O-AnschlĂĽsse wie HDMI und einen SD-Kartenslot haben wird und auch MagSafe zum magnetischen Laden zurĂĽckbringen wird. Die durchgesickerten Dokumente untermauern dies.

Bis jetzt enthalten die Leaks nichts so Bedeutendes wie Produktbilder oder Design-Schemata. Die freigegebenen Dokumente, die 9to5Mac gesehen hat, sind zutiefst technisch, einschlieĂźlich Spannungsspezifikationen und anderen Details.

Die fraglichen Dokumente beziehen sich auf Geräte mit den Codenamen „J314“ und „J316“, datiert auf März 2021 für das Prototypenstadium „Engineering Validation Test“. Wie Bloomberg im Januar berichtete, stehen diese Codenamen für das kommende 14-Zoll und 16-Zoll MacBook Pro. Basierend auf den Schaltplänen der Hauptplatine für das 16-Zoll-Modell bestätigen die Spezifikationen die Existenz eines HDMI-Anschlusses, einer SD-Karte und eines MagSafe-Anschlusses zum Aufladen.

Es gibt auch Hinweise auf die bisher unbekannten Modelle „J374“ und „J375“ ! Basierend auf anderen Erkenntnissen von 9to5Mac glauben wir, dass es sich dabei um neue Mac minis handelt, die wahrscheinlich mit dem Apple Silicon M1X Chip der nächsten Generation ausgestattet sind. Diese würden eine höhere Leistung bieten und sind dazu gedacht, die verbleibenden Intel-Mac minis im Lineup zu ersetzen.