Abschied: Kommt bald das Aus für Bargeld?

Artikel ansehen

Kommentar von null am 20.02.2017 18:09:
Ja, das wird kommen. Aus allen Bereichen unserer Gesellschaft gibt es große Interessentengruppen die das wollen. Ja auch der Bürger wird diese Entwicklung gerne in kauf nehmen. Dadurch wird vieles einfacher.

Kommentar von Ich am 20.02.2017 20:19:
Der PC ist fertig repariert.

Das kostet Dich 35kg Kartoffeln und 10 Kg Salz. 5 halbe Liter als Trinkgeld.

So wird es kommen. Garantiert!

Kommentar von Peter S. am 21.02.2017 07:06:
Der Obdachlose in der Fußgängerzone akzeptiert dann sicher auch Paypal?

Meine Bank weiß jetzt schon genug über mein Konsumverhalten. Die digitalen Zahlungsdaten lassen sich natürlich auch hervorragend vermarkten. Schließlich müssen die Ruhestandsgehälter auch irgendwie finanziert werden. Vom Zigarettenkauf bis zum Mc Donald’s-Besuch - alles erfasst. Krankenkassen sollten schon mal Interesse anmelden.

Kommentar von lieber nicht am 21.02.2017 08:21:
Eine gute Möglichkeit die Bedeutung der EU zu schwächen.
Eigenartigerweise durch die EU in einer Zeit wo man vor enormen innen- und aussenpolitischen Herausforderungen steht.
Bargeld ist ein intigratives Element und einfach unter fast allen Bedingungen zu händeln.
Es ist kein Naturgesetz, das der Strom fast unterbrechungsfrei aus der Steckdose kommt, sondern die Folge eines recht komplexen Prozesses, der sehr empfindlich auf Störungen reagiert. Von unsere Datennetze sind sicher und das kann in Deutschland nicht passieren, will ich gar nicht erst anfangen.
Man kann auch Hilfsdruppen zweifelhafter Herkunft damit bezahlen. Machen die USA seit Jahrzehnten mit Dollars so. Die werden dann wohl in Zukunft Gold wollen.
Für den Normalbürger in EU-Europa bleiben da nur noch schweizer Franken, brit. Pfund, US Dollar, russ. Rubel, chin. Yuan usw um denn Negativzinsen zu entkommen.
Um Missverständnissen vorzubeugen, ich habe nichts gegen Konten und elektronische Zahlungsmittel.
Ich möchte aber die Wahl haben und im Fall des Falles, sprich einer Bankenkrise, nicht in finanzielle Geiselhaft genommen werden.

Kommentar von pebx am 21.02.2017 12:13:
Es geht um den gläsernen Bürger, nicht um Terrorfinanzierung. Letzteres benötigt bekanntlich keine Unsummen an Bargeld…
Selbst mit einer „großzügigen“ Obergrenze von 5.000 Euro, viel Spaß in Zukunft beim privaten Gebrauchtwagen(ver)kauf, bevorzugt am Wochenende, wenn Banken geschlossen haben. Dann muss man wohl zwei oder drei Verträge schreiben und z.B. den Motor und die Räder separat verkaufen.

Kommentar von slime.time am 22.02.2017 14:23:
Ich halte eine solche Obergrenze für sinnvoll um Geldwäsche und Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
Ein wenig lächerlich ist allerdings die Vorstellung, daß ein Top-Terrorist keinen Sprengstoff mehr bekommt, weil der Waffenhändler seines Vertrauens auf einmal kein Bargeld mehr annimmt?

Kommentar von Martin S. am 25.02.2017 20:48:
„Barzahlungen sind bei der Terrorfinanzierung weit verbreitet“, heißt es in einem Aktionsplan der Kommission.

Das ist auch der Standartsatz wenn es drum geht irgendetwas zu verbieten. - Wurde in ähnlicher Form auch schon bezüglich Bitcoin und co. ausgedrückt.

Kommentar von Marcel am 25.02.2017 21:56:
„Barzahlungen sind bei der Terrorfinanzierung weit verbreitet“ Das stimmt schon. Die CDU empfängt ihr Lobbygeld ja auch noch per Nachname in Karlspfund.

Kommentar von Schmunzel am 27.02.2017 18:02:
Die Schweizer scheinen keine Phantomängste im bezug auf Bares zu haben.
Vielleicht wird der Franken das Bargeld Europas.