8.000 Euro Schadensersatz für ein PC-Spiel für 20 Euro

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Kommentar von max:
Boagh,
Meiner Meinung nach totaall überzogen.
Echt krass, wie weit die Meinungen der Gerichte da auseinandergehen.
Ein anderes Gericht sah den Schadenersatz nur bei wenigen Euro. Das hierige bei knapp 8000

Kommentar von was soll’s:
Soll wohl auch an der etwas unausgegorenen Verteidigung gelegen haben.
Während eines Verfahrens seine Einlassungen zu ändern von ich war es nicht zu einen Täter aus dem Hut zu zaubern, kommt bei keinem Gericht gut an.

Kommentar von G00se:
Und wie immer: Finger weg von Peer-to-Peer. Benutzt OCHs oder Multi-OCHs. Lieber 20€ für ein halbjahr bezahlen, als 8.000€ Strafe.

Kommentar von michel:
tja, so ist das in unserer rechtstaatlichen simulation ohne jegliche sicherheit für otto normalo, wenn es individuell vom morgenschiss dieses gesellschaftlichen abschaums an den schein gerichten abhängt…
man sollte sich lieber selber verteidigen,wenn man dazu befähigt ist sein hirn zu benutzen, denn in diesem spiel gibt es keine guten (anwälte), allesamt durch die bank nur anner kohle interessiert und nicht am recht!

Kommentar von anonym:
Die Richter und der Anwalt der Beklagten sind allesamt unfähig. Das Urteil mit einer Schadensersatzhöhe von 8000€ und den angegebenen Gründen ist absoluter Schwachsinn und zeigt mal wieder eindeutig das die Richter entweder keine Ahnung von diesem Themengebiet haben oder aber Sie mit voller Absicht gegen die kleinen Leute entscheiden. Es wird im Urteil angegeben dass das Computerspiel 400 mal in 117 h von anderen Nutzern heruntergeladen wurde. Wenn man das mal nachrechnet ergibt das, bei einer angenommenen mittleren Größe eines aktuellen Spiels von 2,5 GB, 1000 GB. Bei modernen EGO-Shootern wäre dies noch viel mehr. Das bedeutet der Internet-Anschluss muss mindestens 25 MBit haben und mit fast voller Last die gesamte Zeit laufen. Die Angabe im Urteil, dass es keinen Unterschied zwischen Musiktiteln und Spielen macht, ist absolut falsch, ebenso wie die Begründung mit der Zerlegung in Chunks. Dies betrifft Musiktitel genauso wie Filme oder Spiele. Im Urteil steht, dass die Bereithaltung des Downloads 6 Wochen betrifft, dies gilt aber bereits für den ersten heruntergeladen Chunk des Spiels durch den Beklagten. Es stellt aber kein komplettes Spiel dar, sondern nur Teile(Chunks) welche in unvollständiger Anzahl zu keinem Download des Spiels und somit auch zu keinem Fehlverhalten des Beklagten führen. Ein unvollständiger Download ist absolut wertlos, dies gilt für für normale Downloads wie auch für das Filesharing. Im Urteil steht nicht ob es sich um das komplette Spiel oder nur die Chunks in dem angegebenen Zeitraum handelt. Ein Dateiname, vor allem beim Filesharing, lässt nicht darauf schließen dass der Inhalt das ist was man erwartet. Daher müsste mindestens nachgewiesen werden ab wann der Download komplett und somit vom Beklagten geprüft werden konnte. Somit dürfte sich der Zeitraum des rechtswidrigen Verhaltens seitens des Beklagten um ca. 1 Woche(Zeitraum eines kompletten Download des Spiels) verringern und somit die für die Verurteilung notwendige Gesamtzahl der Downloads ebenfalls. Weiterhin kann man nicht davon ausgehen, dass die Anzahl der Leute welche Computerspiele downloaden, genauso groß ist wie die welche Musiktitel downloaden. Damit ergibt sich in Summe eine wesentlich geringere Anzahl an Leuten welche Spiele Downloaden(über Filesharing). Eine realistische Zahl an kompletten Downloads wäre etwa 10-15 in 117 h., Bei solchen Entscheidungen der Richter muss man sich schon fragen ob hier nicht völlige Inkompetenz herrscht oder Korruption bzw. Selbstverherrlichung unterstellt werden muss. Mit Gerechtigkeit hat das wenig zu tun.

Kommentar von Egon Olsen:
Also ich bezahl lieber 20 Euro für die legale Version als für irgendwelchen schwarzkopierten Mist Geld auszugeben.

Kommentar von Egon Olsen:
Als was arbeitest du denn? Interessierst du dich wirklich für dein Produkt, oder willst damit nur Geld verdienen? Kapitalismus ist nun mal so.