2-GB-Raspberry-Pi 4 dauerhaft im Preis gesenkt

Die 2-GB-Variante des Raspberry Pi kostet mit einem Preis von 35 US-Dollar dauerhaft 10 US-Dollar weniger. Die Preise der 1-GB- und 4-GB-Varianten bleiben zwar gleich, doch es gibt noch weitere gute Nachrichten für die Raspberry-Pi-Community.

Pünktlich zum 8. Geburtstag des Bastelcomputers hat die Raspberry Pi Foundation eine Preissenkung für die 2-GB-Variante des Raspberry Pi 4 bekanntgegeben. Statt bisher 45 US-Dollar kostet sie ab dem 27. Februar 2020 dauerhaft nur noch 35 US-Dollar. Damit ist der Preis für die 2-GB-Variante der gleiche wie der der 1-GB-Variante. Die 4-GB-Variante kostet weiterhin 55 US-Dollar.
Begründet wird die Preisänderung mit den gesunkenen Kosten für RAM-Bausteine in den letzten Monaten. Der Erfinder des Raspberry Pi, Eben Upton, geht davon aus, dass Bastler zukünftig eher zur 2GB-Variante als zur 1GB-Variante greifen werden, da sie besser für den Desktop-Einsatz geeignet ist. Im Rahmen des Long-Term-Supports für die Industrie wird die 1-GB-Variante weiterhin produziert und angeboten, obwohl sie das Gleiche wie die 2-GB-Variante kostet.

Wer angesichts der Preissenkung spontan kaufen will, sollte allerdings aufmerksam sein: Laut einiger Nutzerberichte haben noch nicht alle Händler ihre Preise angepasst !!

Zusammen mit der Preisänderung gibt es eine Reihe weiter positiver Entwicklungen für den Raspberry Pi 4 in den letzten Tagen: Der Raspberry Pi 4 ließ sich ursprünglich nicht mit bestimmten USB-C-Netzteilen betreiben, dieses Problem wurde behoben. Außerdem sind mittlerweile wesentliche Teile der Raspberry-Pi-spezifischen Hardware-Ansteuerung Teil des Mainstream-Linux-Kernels. Die von uns im Test bemängelte Hitze-Entwicklung des Pi 4 ist zwar nicht verschwunden, konnte aber durch Firmware-Updates Ende 2019 abgemildert werden.

Außerdem ist der Raspberry Pi 4 im Gegensatz zum Pi 3 nicht von der als Kr00k bezeichneten Sicherheitslücke von Broadcom-WLAN-Chips betroffen!
(Queller: Golem)

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Kurze Frage: Wo genau steht, dass der Pi 4 nicht betroffen war? (Es gab nur etliche C&P Meldungen von damals in denen halt nur der Pi 3 erwähnt wird. Die Liste war aber nur beispielhaft, keine Garantie auf Vollständigkeit.) Das einzige, das ich finden konnte, war das hier. Und dort steht, dass die den gleichen Chip verwenden.

Aber selbst wenn eine Sicherheitslücke vorhanden ist: Was soll schon passieren, wenn ich in einem verstecken WLAN aktiv bin über ne gut steuerbare Fritzbox 7590?

Genau…die kr00k-Sicherheitslücke betraff ja ne Menge Broadcom und Cypress Chips! Das Problem lag ja am Microcode und nicht an der phys. Architektur an sich. Mittlerweile nach über einem Jahr, sollte diese CVE bei allen betroffenen Modellen rausgepatched worden sein. Entsprechende Modell-Revisionen sind ja von Broadcom und Cypress danach hergestellt worden. Eins dieser neuen Modelle ist wohl auch im Pi4 verbaut worden… :wink: